PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Tag: Redaktion

Der Fotograf

Thomas Kiehl begeistert mit ausdrucksstarken, lebendigen und authentischen Fotografien und fotografischen Dokumentationen. Seit Jahren ist er ein treuer Partner der PresseCompany und unterstützt die Agentur mit hochwertigen Fotogalerien sowie brillanten Aufnahmen.

 

Der gelernte Fotograf war jahrelang als Pressefotograf tätig, bevor er Print-, Medien- so wie Image- und Businessportraits für regionale und internationale Unternehmen anfertigte. Neben diesen Tätigkeiten führte er außerdem Reportagen und fotografische Dokumentationen für jegliche Anlässe durch.

 

Seine Leidenschaft für die Fotografie und das Schöne in der Momentaufnahme wurde vor allem durch seine Begeisterung für Events und Veranstaltungen geprägt. Über den Beruf des Fotografen sagt er: „Es ist der Schönste Beruf, wenn man mit der Kamera eins wird.“ Für die perfekte Momentaufnahme bleibt er immer im Fokus und drückt dann im richtigen Licht ab.

 

Leidenschaft, Spaß und Leichtigkeit – diese drei Komponenten spiegeln laut Thomas Kiehl die Grundelemente einer guten und stabilen Zusammenarbeit, die Erfolg und Professionalität mit einbringt. Dabei spielen natürlich auch Sympathie und Verständnis eine gravierende Rolle, „wenn zwei gleichwertige Profis gemeinsam eine Aufgabe lösen und über das Ziel hinausschießen, ist Erfolg garantiert“.

 

Für Anfänger hat der Profi-Fotograf ebenfalls einige Tipps parat. Die Inspiration durch Magazine und Printmedien sei essentiell um sich weiter zu entwickeln und vor allem sollte man keine Scheu vor Neuem haben, „alles ausprobieren und dann daraus seinen eigenen Stil kreieren.“

 

Punchlines für Fortgeschrittene

Seit mich meine Kollegin Janina in ihrem Blog-Beitrag vom 12. Juni als mutmaßlichen Hip-Hop-Head enttarnt hat, habe ich ein ernstzunehmendes Problem: Denn gewissermaßen hat mich diese Demaskierung ein Stück weit unglaubwürdig gemacht. Warum? Nun, schließlich war ich derjenige, der an dieser Stelle bereits wortreich gegen Anglizismen im Berufsleben gewettert hat. Jetzt stehe ich ganz schön dumm da – denn Rap-Musik ohne Anglizismen ist selbst für selbsterklärte Sprachpuristen wie mich ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb möchte ich diesmal sogar eine Lanze für einen englischen Ausdruck brechen, für den es zwar diverse deutschsprachige Alternativen gibt, von denen jedoch keine der wahren Bedeutung auch nur im Geringsten nahekommt. Wir reden von der „Punchline“, einer oftmals humorvoll formulierten Pointe, die für mich den besonderen Reiz ausmacht, wenn es um Hip-Hop geht.

Doch bevor ich diese These anhand einiger ausgewählter Beispiele untermauern werde, erlaube ich mir einen kleinen Einwurf in eigener Sache: Wenn Sie der Meinung sind, dass Hip-Hop anspruchslose Musik für bildungsferne Halbstarke mit Artikulationsproblemen ist, dann haben Sie jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder Sie steigen an dieser Stelle aus und warten auf den nächsten Blog-Beitrag oder Sie geben der Straßenpoesie eine Chance und erkennen, dass dieses Genre keinesfalls mit Möchtegern-Gangstertum gleichzusetzen ist, wie oftmals propagiert wird. Entscheiden Sie sich für Letzteres, werden Sie entdecken, dass längst nicht alle Rap-Songs anspruchslose Ich-bin-besser-du-bist-schlechter-Tiraden mit einem zwanghaften Hang zur Homophobie sind. Mir wurde das spätestens in jenem Moment bewusst, als der Hamburger MC Dendemann auf die tollkühne Idee kam, einen Doppelreim aus den Begriffen „Jägerschnitzel“ und „Megapixel“ zu basteln. Respekt! Selbst der kreativste Redakteur hätte hier wohl vergeblich gegrübelt…

Womit wir bei einem zentralen Thema angekommen wären, das ich zumindest aus Sicht unserer Kommunikationsagentur mit Sorge betrachte: Generell lässt sich feststellen, dass Hip-Hopper in der Regel keine PR-Beratung nötig haben. Die meisten wissen genau, wie sie sich richtig in Szene setzen, da ist die PresseCompany (fast) überflüssig.  Zu einem erfolgreichen Kommunikationskonzept gehört in jedem Fall die Selbstglorifizierung – sei es als Geschäftsmann, Produzent, MC oder Liebhaber. Kleines Beispiel gefällig?

JayZ

I sell ice in the winter, sell fire in hell,
I am a hustler baby, I’ll sell water to a well
(Jay-Z)

Das Unmögliche wahr zu machen, ist für einen MC eine Selbstverständlichkeit, wie wir aus diesen Zeilen herauslesen können. Wer hätte so jemanden nicht gerne in seinem Team? Ist doch ganz schön frustrierend, wenn einigen wenigen alles so leicht fällt und viele andere sich vergeblich abmühen. Aber keine Sorge, gemeinhin sind sowieso alle Anstrengungen umsonst, wie uns an anderer Stelle mitgeteilt wird:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Es ist wie Erfolg ohne Fehler, Golf ohne Schläger,
es ist unmöglich wie Formel-1-Fahren in `nem Golf ohne Räder

(Olli Banjo)

 

Bevor Sie allerdings den Eindruck gewinnen, Punchlines dienten grundsätzlich der Selbstverherrlichung, kann ich Sie beruhigen. Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit sozialen und gesellschaftlichen Gegebenheiten spielen in kaum einem anderen Musikgenre solch eine prägende Rolle wie im Hip-Hop – weshalb ich Ihnen zum Abschluss noch zwei besonders bemerkenswerte Zitate mit auf den Weg geben möchte:

An einem Ort, an dem man Diktatur für Stärke hält,
such‘ ich nach den frischen Radieschen in der Konservenwelt

(Olli Banjo)

oder

Casper

Kein Ärger und Mist, denn als merkten wir’s nicht:
Alltag ist Treibsand, du steigst ab je stärker du trittst

(Casper)

Dafür liebe ich Hip-Hop. Deshalb habe ich in meiner Jugend selbst zum Mikrofon gegriffen und gemäß Eminems Credo „I make music to make you sick of fake music“ um mein Leben gereimt. Jetzt ist es raus. Ob das meiner Kollegin Janina als Beweis reicht? Wir werden sehen. Oder um es mit Das Bos Worten zu sagen: „Ich bin am Ziel, ihr seid am Start!“

Und was machen Sie so…?

Gott, wie ich diese Frage hasse! Dabei ist es doch völlig legitim, sich zu erkundigen, welchen Aufgaben der geschätzte Gesprächspartner Tag für Tag nachgeht. Peinlich wird’s aber spätestens dann, wenn man sein Bestes tut, den Job zu erklären – dafür aber nur verwunderte Blicke und höfliches, Zustimmung suggerierendes Nicken erntet. In Wahrheit denkt mein Gegenüber nämlich längst: ‚Ich hab‘ keinen blassen Schimmer, wovon der redet!‘

Benni_bearbeitet

Der Anfang allen Übels sind dabei meist die viel zitierten, aber insgeheim doch verhassten Anglizismen. Na, klingelt’s? Sie haben doch bestimmt schon Bekanntschaft mit jeder Menge Facility Managern oder Directors of Human Resources gemacht. Und jetzt kommt noch ein Senior Consultant hinzu. Denn genau als solcher müsste ich mich Ihnen vorstellen, wenn ich diesen ganzen Internationalisierungsquatsch mitmachen würde. Mein Fachgebiet? Nun, da gibt es viele. Ohne Probleme könnte ich Ihnen jetzt einen Vortrag über Public-Relations-Strategien, Corporate-Publishing-Produkte oder Social-Media-Fanpages halten. Denn schließlich prägen all diese Begriffe meinen beruflichen Alltag in der PresseCompany.

Spätestens an diesem Punkt kommt in der Regel die erste Rückfrage: Meist ist sie vorsichtig formuliert, man will ja nicht offen bekennen, dass man als Weltbürger vom Experten-Denglish der anderen gerne mal überfordert ist. Deshalb wirft man zunächst ein interessiertes ‚Und was ist das jetzt genau?‘ in die Runde, um das Eis zu brechen. So war es zumindest bei meinen Eltern, meinen Freunden und meinen Nachbarn, als ich gebeten wurde, von meinem Job zu berichten.

Um die Wahrheit zu sagen: Ich kann das voll und ganz verstehen. Deshalb mache ich an dieser Stelle einen Cut – Verzeihung, ich wollte sagen: Schnitt – und gebe einfach in eigenen Worten wieder, womit ich mich beruflich beschäftige. Ich arbeite als Berater in einer Kommunikationsagentur, schreibe im Auftrag unserer Kunden Pressemitteilungen, entwickle Kommunikationskonzepte, organisiere Veranstaltungen und betreue die grafische Gestaltung von Fachpublikationen. Ich weiß, das klingt immer noch ziemlich abgefahren. Aber eins kann ich Ihnen garantieren: Das alles ist unheimlich spannend und macht wirklich Spaß. Wenn ich Sie also mit meinen Ausführungen nicht zu sehr verschreckt habe, besuchen Sie uns doch einfach bei nächster Gelegenheit in Stuttgart. Dann zeige ich Ihnen gerne persönlich die Ergebnisse unserer Arbeit, damit wir nicht mehr darüber reden müssen. Doch nun genug von mir – was ich schon immer wissen wollte: Was machen eigentlich Sie so…?

Irgendwas mit Medien

julia

„Achso, nur was mit Medien, ich dachte du studierst richtig…“, „Und was macht man dann damit so?“, „Ahja, du kannst ja nach dem Studium auch ein, zwei Praktika machen und erst mal Kinder kriegen…“ – diese und ähnliche Aussagen musste ich mir oft anhören, wenn meine Bekannten und Verwandten nach meiner Studienwahl fragten. Würde ich jetzt noch einmal nachhaken, ob sie sich an den Namen meines Studiengangs erinnern könnten, würde die Mehrheit wohl antworten: „Das war doch irgendwas mit Medien…“. Genauer gesagt war es der Bachelorstudiengang Kultur- und Medienbildung, nun seit schon fast einem Jahr abgeschlossen.

Um ehrlich zu sein, konnte ich die Frage „Und was macht man dann damit so?“ selbst nicht hundertprozentig beantworten. Der Grund war aber nicht, dass man nach dieser Ausbildung nichts machen kann, sondern eher, dass die Möglichkeiten quasi unzählbar sind. Zugegeben, hätte ich beispielsweise BWL, Jura, auf Lehramt oder Maschinenbau studiert – in den Augen einiger meiner Verwandten „ebbes gscheids“ – dann müsste ich mir nicht ständig vorwerfen lassen, eine „schwammige“ Zukunft zu haben. Aber ich frage mich: Wer sagt denn, dass es schlechter ist, nach dem Studium erst einmal seinen Platz in der Berufswelt zu finden? Außerdem – und das obwohl ich der „Generation Praktikum“ angehöre – kann ich doch behaupten, ganz gut in der Berufswelt angekommen und das dann doch ohne Praktikum (wie einige meiner KommilitonInnen im Übrigen auch).

Seit September absolviere ich in der PresseCompany ein Volontariat als Redakteurin und bin im Corporate Publishing-Bereich für zwei Fachmagazine verantwortlich. Seither habe ich mein „Irgendwas mit Medien-Dingens“ erweitern und ausbauen dürfen, indem ich jeden Tag etwas Neues dazulerne. Ich bin mir sicher mit meiner Ausbildungswahl doch „ebbes gscheids“ erreicht zu haben – und das Gott sein Dank ohne BWL. Trotzdem kann ich mich nach meinem Volontariat immer noch weiterentwickeln und mir diese Medienwelt vielleicht auch von einer anderen Seite anschauen. Mein Fazit also: Mir ist der Einstieg in die Berufswelt trotz (und Dank!) meines Studiums der Kultur- und Medienbildung gelungen und ich bin bei der PresseCompany richtig angekommen.

Übrigens bin ich hier nicht mal die Ausnahme: Janina, Bürokumpanin und Volontärin für PR, hat einen ähnlichen Weg hinter sich. Was sie studiert hat? Ach, irgendwas mit Medien…

 

Fitness for your Magazine – Hannas Ironman-Redaktions-Workout

08:30
Doping (doppelter Espresso), lockeres Aufwärmtraining (Mails checken) und ein erster Blick auf mein neues Projekt: Das Modernisierungs Magazin.
Unser Ziel für heute: Sämtliche Artikel an den Layouter liefern.

 

08:45
Etappe 1: Die Qualifikationsrunde

Startschuss! Du springst ins kalte Wasser und kämpfst dich durch eine Flut von Pressemitteilungen. Zahllose Nachrichten konkurrieren um deine Aufmerksamkeit: Neue Produkte und Fachbücher, Energiesparmaßnahmen, Messetermine, Verbandsnews, Verordnungen, Bauprojekte, Dienstleistungen, Umsatzzahlen.

Jetzt dreht sich alles um die Frage: Welche Meldung schafft es ins Heft, welche fliegt raus? Wenn du dich freischwimmen willst, nimm deine Zielgruppe ins Visier: An allem, was Wohnungsunternehmer, Architekten, Planer, Ingenieure, Hausverwalter und Bauträger nicht interessiert, kraulst du locker vorbei.

Überschrift: Check. Vorspann: Check. Auswählen: Check. Verwerfen: Check.

10:55
Bringe deine Elektrolyte mit Butterbrezel und Latte Macchiato ins Gleichgewicht.

 

11:00
Etappe 2: Der Knochenjob

 Du strampelst durch die Pressemeldungen, die sich in Etappe 1 qualifiziert haben. Ein Schweißtropfen rinnt von deiner Stirn, während du dich über Berge von Worthülsen, Werbefloskeln und Wichtigtuerei quälst, um das herauszuarbeiten, was deine Leser haben wollen: die pure Information. Hier sind klare Ansagen gefragt: Lass Geschwurbel und Geschwafel fallen, dann kommst du besser voran.

13:00
Verspeise den Döner, den dir jemand vom Straßenrand aus zugeworfen hat.

13:30
Präventiv-Maßnahme gegen spontanes Mittagskoma: schwarzer Kaffee.

 

14:10
Etappe 3: Der Wettlauf mit der Zeit

Erst rennst du den Fotos für deine Artikel hinterher, dann rennst du den Copyright-Nachweisen für die Fotos für die Artikel hinterher. Dein Weg führt durch gefährliches Terrain: Giftige Kommata lauern hinter den Punkten gemeiner Parataxen. Orthographiefehler haben sich in wohlklingende Satz-Setzlinge geschlichen, die letzten Exemplare des vermeintlich ausgestorben Genitiv-Es sprießen im Hypotaxendickicht. Mentale Stärke ist das einzige, was dich hier wieder rausbringen kann. Du jagst und erledigst Superlative, Marketing-Namen in VERSALIEN, Schönfärbereien und Redundanzen – en passant selbstverständlich – denn: die Zeit rennt schneller als du.

16:30
Konzentriere dich und achte darauf, dass du nicht in den Unterzucker fällst: Du brauchst dringend einen Schokoriegel. Dazu Cappuccino.

16:35
Endspurt: schicke Texte und Bilder an den Layouter.

17:29
Die letzten Meldungen, die den Ironman durchgestanden haben, überqueren die Zielgerade. Die Druckerpresse läuft bereits warm.

18:30
Genieße Maultäschle und ein Viertele zum Feierabend.

Morgen erhöhen wir die Schlagzahl.

Nur knallharte Fakten schaffen es ins Modernisierungs Magazin.

Dafür sorge ich: die Redakteurin.

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