PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Tag: PR Stuttgart

Der Fotograf

Thomas Kiehl begeistert mit ausdrucksstarken, lebendigen und authentischen Fotografien und fotografischen Dokumentationen. Seit Jahren ist er ein treuer Partner der PresseCompany und unterstützt die Agentur mit hochwertigen Fotogalerien sowie brillanten Aufnahmen.

 

Der gelernte Fotograf war jahrelang als Pressefotograf tätig, bevor er Print-, Medien- so wie Image- und Businessportraits für regionale und internationale Unternehmen anfertigte. Neben diesen Tätigkeiten führte er außerdem Reportagen und fotografische Dokumentationen für jegliche Anlässe durch.

 

Seine Leidenschaft für die Fotografie und das Schöne in der Momentaufnahme wurde vor allem durch seine Begeisterung für Events und Veranstaltungen geprägt. Über den Beruf des Fotografen sagt er: „Es ist der Schönste Beruf, wenn man mit der Kamera eins wird.“ Für die perfekte Momentaufnahme bleibt er immer im Fokus und drückt dann im richtigen Licht ab.

 

Leidenschaft, Spaß und Leichtigkeit – diese drei Komponenten spiegeln laut Thomas Kiehl die Grundelemente einer guten und stabilen Zusammenarbeit, die Erfolg und Professionalität mit einbringt. Dabei spielen natürlich auch Sympathie und Verständnis eine gravierende Rolle, „wenn zwei gleichwertige Profis gemeinsam eine Aufgabe lösen und über das Ziel hinausschießen, ist Erfolg garantiert“.

 

Für Anfänger hat der Profi-Fotograf ebenfalls einige Tipps parat. Die Inspiration durch Magazine und Printmedien sei essentiell um sich weiter zu entwickeln und vor allem sollte man keine Scheu vor Neuem haben, „alles ausprobieren und dann daraus seinen eigenen Stil kreieren.“

 

Cloud-Computing in der Immobilienwirtschaft

Cloud-basierte Unternehmenslösungen stehen immer häufiger im Fokus der Bau- und Immobilienbranche: Bereits 26 Prozent der Wohnungsunternehmen nutzen laut einer Umfrage des GdW Cloud-Computing. Welche Vorteile ergeben sich durch Cloud-Computing in der Immobilienwirtschaft und welche Risiken gibt es?

Unter Cloud-Computing versteht man die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Dienstleistungen über ein Netzwerk. Die Cloud ermöglicht also Unternehmen und Nutzern, ihre Daten an einem nicht lokal installierten Rechner oder Netzwerk zu speichern. Anwendungen, Services und abgelegte Daten können so jederzeit von überall abgerufen und genutzt werden.

Steigende IT-Komplexität, riesige Datenmengen und wechselnde Anforderungen sind auch in der Immobilienwirtschaft wichtige Faktoren, die im Zuge der Digitalisierung an Bedeutung gewinnen. Cloud-Computing ist für die Immobilienbranche essentiell, wenn deren Vertreter langfristig und zukunftsorientiert Effizienzgewinne, besonders bei unternehmensinternen Prozessen, erzielen wollen.

Cloud ist nicht gleich Cloud

Dabei wird zwischen drei Cloud-Modellen unterschieden: Public- und Private-Cloud sowie Hybrid-Cloud. Bei der Public-Cloud werden Services von externen Anbietern genutzt. Bei der Private-Cloud hingegen, betreibt das Unternehmen sämtliche Computing-Dienste im eigenen Rechenzentrum. Die sogenannte Hybrid-Cloud ist eine Kombination der Public- und Private-Cloud: Elemente beider Modelle werden verbunden. Dabei können Teile der Infrastruktur lokal vorliegen und gleichzeitig auf Services von Cloud-Anbietern zugegriffen werden. Viele Unternehmen bevorzugen die Hybrid-Cloud, da auf diese Weise vor allem individuelle Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden können.

Vorteile und Risiken

 Die Vorteile des Cloud-Computings für Unternehmen sind vielfältig: Kein Wartungs- oder Verwaltungsaufwand, große Speicherkapazität sowie globale Nutzung von Anwendungen und Services jederzeit und überall. Außerdem:

Agilität – Infrastrukturen werden individuell angepasst und neue Software kann schneller eingeführt werden.

Kosten – Investitionskosten für den Betrieb lokaler Datencenter oder den Erwerb von Hardware und Software fallen nicht an.

Zuverlässigkeit – Datensicherung sowie die Wiederherstellung von Daten können problemlos erfolgen.

Speicherplatz – Clouds bieten, abhängig von den Kosten, in der Regel unbegrenzten Speicherplatz.

Doch Cloud-Computing bringt auch Risiken mit sich. Besonders beim Thema Datensicherheit haben viele Unternehmen Bedenken. Daher ist es wichtig, nur mit Dienstleistern zu arbeiten, die Rechenzentren mit modernster Technik, eine sichere Antivirensoftware und sichere Firewalls nutzen.Schließt man diese Risiken durch die Wahl eines zuverlässigen Anbieters aus, verspricht Cloud-Computing essentielle Effizienzgewinne, die die tägliche Arbeit auch in Wohnungsunternehmen deutlich erleichtern.

 

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Wohnkonzepte der Zukunft

Im Zeitalter der Entwicklungen wie „Digitalisierung“ und „Individualisierung“ verändert sich nicht nur das Berufsleben – das Wohnen wird neu revolutioniert und passt sich den wechselnden Bedürfnissen der Gesellschaft an. Neue Konzepte ermöglichen flexible Lebensweisen für jeden: Wie wird sich das Wohnen in Zukunft verändern? Welche Anforderungen werden an Wohnimmobilien gestellt? Ein Blick in die Zukunft.

Wohnhochhäuser, Vertical Village und Mikro-Apartments – Diese drei Wohnkonzepte gewinnen derzeit schnell an Popularität in der Gesellschaft.

Wohnhäuser: Luxus in der Höhe

In vielen Großstädten ist der Bau bereits zugange: Der Luxus und der Wunsch in der „Höhe“ zu wohnen findet überall in der Gesellschaft großen Zuspruch. Bei dieser Nachfrage ist es kein Wunder, dass Städte wie Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und Düsseldorf schon in große Wohnhausbauprojekte investieren.

Durch das Vertical Village, das senkrechte Dorf, muss das Wohnhochhaus fast nicht mehr verlassen werden: Bei diesem Konzept entstehen Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Gastroangebote und Wohnflächen neben- und übereinander. Besorgungen können eben direkt im vertikalen Dorf erledigt werden.

Im Gegensatz zu diesem Trend stehen Mikro-Apartments. Sie sind nicht nur preiswert, sondern auch komfortabel: Alle nötigen Möbel befinden sich im Apartment, für Unnötiges ist kein Platz. In großen Metropolen lässt es sich so effizient, praktisch und mit Leichtigkeit leben.

Neben diesen Projekten und Wohnkonzepten, zeigen auch Konzepte der Zukunft neue Dimensionen des Wohnens: Innovative Ideen, Funktionen und Möglichkeiten erlauben es den Bewohnern, das Wohnen neu für sich zu entdecken und nach Bedarf umzustellen.

Conceptual Living: Flexible Wohnkonzepte

Mit „Conceptual Living“ gestalten Menschen ihre Wohnumgebung entlang ihrer Lebensphasen. Dabei stehen die Flexibilität und die Veränderbarkeit der Wohnräume im Vordergrund. Mit modularen Wohnelementen und offenen Grundrissen können Räume und Wohnungen je nach Bedarf verändert werden. Die Regeln bestimmen wir: Ob ein Raum als Büro, Wohnlounge oder Schlafzimmer genutzt wird oder ob alle drei Elemente sich ebendort vereinen lassen, ist unserer Vorstellungskraft und Offenheit überlassen. Mit Conceptual Living soll Wohnen mit Spontanität und Leichtigkeit verbunden werden.

Collaborative Living: Shareconomy verändert das Wohnen

Das dezentrale Wohnen bezeichnet eine urbane Wohnform bei der die Verfügbarkeit von Wohnfunktionen und die Nutzungsoptionen innerhalb von Wohnflächen und Häusern eine entscheidende Rolle spielen. Das Konzept beruht auf einem intensiven Gemeinschaftssinn: Das Wohnen definiert sich durch kollaborative Angebote und flexible Wohnmöglichkeiten. Küchen, Gärten und Räume können „geteilt“ werden und werden zu Gemeinschaftsräumen. Nicht der Besitz, sondern die Verfügbarkeit machen diese Art des Wohnens zu etwas Besonderem.

Smart Home: Komfort beim Wohnen

Sensoren, Kameras und gesteuerte Systeme – diese technischen Hilfsmittel sollen in Zukunft für mehr Komfort in den eigenen vier Wänden sorgen. Die vernetzte Wohnung berücksichtigt individuelle Bedürfnisse und Wünsche: Von Raumtemperatur bis zu Lichtregulierung, mit einem Fingertipp können alle Systeme bequem gesteuert werden. Das Wohnkonzept ermöglicht nicht nur Komfort, sondern spart auch Energie und gewährt mehr Sicherheit. Der Stromverbrauch aller Geräte kann praktisch kontrolliert werden, zu dem können diese beim Verlassen des Hauses durch eine Applikation ausgeschaltet werden.

Immobilienunternehmen sind gefragt: Durch die Digitalisierung sowie neuester technischer Entwicklungen kann es den Playern der Immobilienbranche gelingen diese innovativen Wohnkonzepte und Projekte im Wohnungsbau in die Tat umsetzen. Diese neuen Bau- und Wohnweisen bieten viele Vorteile in Ökonomie und Ökologie für alle Beteiligten. Um das Leben in der Zukunft einfach, praktisch und innovativ zu gestalten, müssen die Angebote der Zukunft angenommen und realisiert werden.

Bildnachweis: iStock

Search Engine Optimization

Für unsere Kunden haben wir tagtäglich mit dem Schreiben von Texten zu tun. Auf Wünsche und Anforderungen einzugehen, ist daher bei unserer Arbeit nichts Neues. Mit dem kometenhaften Aufstieg des Online-Marketings kommt seit einiger Zeit eine neue Variable hinzu – Google. SEO heißt hier das Zauberwort, das häufig als Star des Online-Marketings bezeichnet wird. Doch was ist SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization, oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es dient dazu, Internetseiten so zu gestalten, dass sie ein besseres Ranking in der Ergebnisliste von Google erreichen. Neben der technischen Gestaltung hat auch die inhaltliche Gestaltung einen hohen Stellenwert bei der Suchmaschinenoptimierung. So sind die wichtigsten SEO-Bestandteile relevante Inhalte, der Einsatz von Keywords, Titel Tags und Meta-Beschreibungen sowie die interne Verlinkung auf der eigenen Homepage. Beim Schreiben von Texten muss also unter anderem berücksichtigt werden, dass sie Passagen und Keywords enthalten, die Nutzer so bei Google eingeben, um etwas zu finden. Außerdem sollten die Texte einzigartig, ausreichend lang und aktuell sein. Dieses Maßnahmen-Paket wird als Onpage-Optimierung bezeichnet.

Besonders wichtig sind außerdem Links von anderen Seiten, die auf die eigene verlinken, sogenannte Backlinks. So stellt Google fest, ob es sich um eine vertrauenswürdige Seite handelt. Diese Maßnahme wird als Offpage-Optimierung bezeichnet.

 

 

Blog SEO

Das Google-Suchergebnis der PresseCompany. Quelle: Screenshot Google

 

Doch wozu dieser ganze Aufwand? Google untersucht Internetseiten mit Hilfe eines Algorithmus darauf, wie gut sie sich für einen menschlichen Leser eignen und sortiert die Seiten in einem Ranking. So garantiert Google, dass die Nutzer schnell und auf direktem Weg zu ihrem Suchergebnis kommen. Und Google macht seinen Job gut. Mittlerweile sind es die User der Suchmaschine gewohnt, ohne lang zu scrollen, bereits auf der ersten Suchergebnisseite ihr Ergebnis zu finden. Das hat zur Folge, dass nur noch ein sehr kleiner Teil auf die zweite oder die darauf folgenden Seiten der Suchergebnislisten schaut. Für Unternehmen oder Dienstleister ist es daher extrem wichtig, im Ranking weit vorne zu stehen, um wahrgenommen zu werden – neben Empfehlungen aus den sozialen Netzwerken und direkten Zugriffen ist Google der häufigste Weg, wie Kunden auf eine Internetseite kommen.

Allerdings kann eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung unter Umständen sehr lange dauern. Deshalb bietet Google den Dienst Google AdWords an. Werbetreibende können hier Anzeigen schalten, um im Ranking weiter oben zu landen. Diese Möglichkeit eignet sich besonders, um kurzfristig zu werben und so einen hohen Traffic zu generieren.

Für eine langfristige Positionierung im oberen Teil des Rankings, ist die Optimierung von Internetseiten, hinsichtlich der Vorlieben von Google, die Grundlage für hohen Traffic über die Suchmaschine. Unternehmen oder Dienstleister, die sich auf lange Sicht im Internet Gehör verschaffen wollen, kommen daher nicht um SEO herum. Werden die wichtigsten Faktoren beachtet und die Inhalte für den Nutzer optimal aufbereitet, werden die Sichtbarkeit und damit auch der Traffic sowie die Konversionsrate gesteigert.

 

Was ist Influencer-Marketing?

Was sich im ersten Moment so anhört wie die Werbekampagne einer hartnäckigen Grippe, ist aktuell einer der angesagtesten Marketing-Trends. Influencer haben nämlich nichts mir der Influenza gemeinsam, sondern sind Personen, die aufgrund ihrer starken Präsenz und hohen Followerzahlen in den sozialen Netzwerken für Werbung und Vermarktung in Frage kommen. Die Bezeichnung ist abgeleitet aus dem englischen „to influence“, was so viel bedeutet wie „beeinflussen“. Besonders beliebt für diese Art des Marketings sind die Online-Dienste Instagram und YouTube.

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Menschen sind eher dazu veranlagt, Dinge gut zu finden und zu kaufen, die sie von Freunden, Bekannten oder prominenten Vorbildern empfohlen bekommen. Studien, wie die des New Yorker Medienunternehmens Nielsen, belegen, dass persönliche Empfehlungen einen größeren Einfluss auf das Konsumentenverhalten im Vergleich zu allen anderen Werbeformen haben. Genau das machen sich Marken und Unternehmen mit dem Influencer-Marketing zu Nutzen. Influencer machen eine Marke oder ein Produkt zum Gesprächspunkt unter ihren Fans, empfehlen dies ihrer Zielgruppe weiter und schaffen passende Inhalte. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Influencer verpacken die Werbebotschaften in Videos, Bilder, Produkttests oder Tutorials.

Influencer

Quelle: Screenshot Instagram Thomas Müller

Influencer-Marketing ist eine Möglichkeit des Online-Marketings, um Botschaften, vorbei an Adblockern, zu den Konsumenten zu bringen. Denn um Adblocker müssen sich Influencer keine Sorgen machen. Der Hinweis „werblicher Inhalt“ oder „Ad“ ist oft das einzige Zeichen, woran Konsumenten einen gesponserten Inhalt erkennen können.

Im Prinzip ist es möglich, für jede Art von Produkt erfolgreiches Influencer-Marketing zu betreiben. Zwar ist es naheliegender, für Mode oder Gadgets mit Influencern zu werben, aber auch andere Zielgruppen eignen sich dafür. Denn nicht nur die Followerzahl der Influencer ist entscheidend, sondern auch wie und wo sie vernetzt sind.

Deshalb nutzen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen dieses neue Marketing-Tool. Zu den bekanntesten gehören unter anderen die Deutsche Bahn oder der Drogeriekonzern dm. Aber auch Unternehmen aus anderen Branchen, wie der Münchner Verlag Vision Media oder der GdW, setzen bei ihrer Marketingstrategie auf Influencer. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen arbeitet beispielsweise mit dem YouTuber Julian Jarow zusammen, um für den Ausbildungsberuf des Immobilienkaufmanns zu werben. Auf seinem Kanal „Julianvlogt“ mit über 400.000 Abonnenten ist ein Video zu sehen, in dem sich der Influencer mit seiner Karriere nach seiner YouTube-Zeit beschäftigt und dabei auf den Beruf des Immobilienkaufmanns stößt.

Dieses Beispiel zeigt, dass mit kreativen Ideen Influencer-Marketing in nahezu jeder Branche möglich ist.

Mir gefällt dieser Tweet nicht

 

Five people texting. Social media concept

Quelle: iStock

 

Als PR-Volontär ist es einer meiner Aufgaben, unsere Social Media-Kanäle mit interessanten Posts zu versorgen. Bei meiner Recherche nach neuem Content treffe ich immer wieder auf teilweise kuriose Fundstücke. So auch heute. Auf der Website des britisch-amerikanischen Nachrichten-Anbieters Mashable habe ich erfahren, dass der Kurznachrichtendienst Twitter seit Ende des letzten Jahres die Option anbietet, Beiträge mit einem virtuellen Daumen nach unten zu bewerten. „Mir gefällt dieser Tweet nicht“ heißt diese Option ganz konkret. Handelt es sich dabei um den sagenumwobenen Dislike-Button, dessen Einführung Facebook seit Jahren bekämpft? Das muss ich ausprobieren!

Auf unserem Twitterprofil @pressecompany teste ich die neue Option. Ich suche nach einem Tweet in der Timeline, der mir unpassend erscheint. Gefunden. „Mir gefällt dieser Tweet nicht“, gesehen und gedrückt. Dabei fällt mir auf, wie präzise dieser kurze Satz verdeutlicht, was ich von dem Beitrag halte. Während ich noch darüber nachdenke, ist er schon verschwunden. Stattdessen erscheint ein Vermerk: „Danke! Twitter nutzt das, um Deine Timeline besser zu machen.“ Bei der Option handelt es sich also nicht um einen Dislike-Button, wie ihn viele Social Media-User schon lange einfordern, sondern um eine Option, die den Newsfeed-Algorithmus beeinflusst. Schon länger ist klar, dass Facebook, Twitter und Co. nicht mit der Last In-First Up-Methode arbeiten, sondern ein komplexer Algorithmus darüber entscheidet, was wir sehen und was nicht. Was wir liken, teilen oder wie lange wir einen Beitrag anschauen, verarbeitet der Algorithmus, zieht daraus seine Schlüsse und entscheidet, was in der individuellen Timeline erscheint und was nicht. Das alles passiert ohne aktives Zutun der Nutzer. Mit der neu eingeführten Option bietet Twitter die Möglichkeit, den Algorithmus aktiv zu beeinflussen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Seiten, die unpassende oder nicht relevante Beiträge schreiben zu entfolgen oder sogar zu blockieren, aber oft wird der Gegenüber dadurch alarmiert (wenn auch nicht direkt) und es kommt zu unnötigen Auseinandersetzungen. Mit der neuen, viel leiseren Variante – Twitter „zählt“ keine Dislikes – haben Nutzer dagegen die Möglichkeit, ohne großes Aufsehen ihre Timeline zu lenken.

Allerdings sollte die Auswahl nur mit Bedacht erfolgen, da es keine Möglichkeit gibt, sie in Zukunft wieder rückgängig zu machen, wenn sie nicht sofort danach widerrufen wird. Denn es ist davon auszugehen, dass die Auswahl den Algorithmus durch das aktive Signal des Nutzers deutlich beeinflusst. Außerdem vergrößert sich durch die neue Option die sogenannte Filterblase, das heißt es werden nur noch Beiträge angezeigt, die dem persönlichen Denken und Empfinden des Nutzers zusagen. Kritische Stimmen gehen unter. In unserer heutigen Zeit, in der kritisches Denken ungemein wichtig ist, muss daher sehr genau darauf geachtet werden, wann man die Option anwendet und wann nicht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Twitter die Neuerung nicht an die große Glocke hängt und darüber hinaus, wie eine kurze Recherche ergab, auch nicht bei jedem Tweet zur Verfügung stellt. Während wir Twitter also helfen sollen, den Algorithmus zu beeinflussen, beeinflusst der Algorithmus, wie wir den Algorithmus beeinflussen können. Irgendwie gefällt mir das nicht.

Sind Sie ein echter PR-Profi?

 

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Kaffee trinken, Kontakte pflegen, Tabellen erstellen, E-Mails hin- und herschieben, Kaffee trinken, Pressemitteilungen verfassen und von einem Meeting ins andere hetzen –  PR kann doch jeder, oder? Weit gefehlt! Wir erklären, welche Voraussetzungen Sie erfüllen sollten, um in der PR ganz groß rauszukommen.

Sie wollen in der PR arbeiten? Prima, damit erfüllen Sie schon mal die erste Voraussetzung. Um in der Branche erfolgreich zu sein, sollten Sie aber auch auf jeden Fall…

…koffeinabhängig sein

Der erste Weg am Morgen führt den PR-Menschen zur Kaffeemaschine (hier empfiehlt sich ein Kaffeevollautomat, da dieser über den Tag verteilt mehr Abwechslung bietet). Erst dann kann der PRler entspannt den PC hochfahren und bei einem frischen Cappuccino seine E-Mails checken. Und keine Sorge, wem Kaffee nicht schmeckt: In der PR ist jedwedes koffeinhaltige Getränk erlaubt – von Cola bis Red Bull. Hauptsache Koffein.

 

…immer auf Zack sein

PR-Menschen stehen immer unter Strom – und das ist nicht nur auf den Koffeinkonsum zurückzuführen. Vier Meetings, zwei Pressemitteilungen verfassen, eine Pressekonferenz organisieren und zahlreiche endlose Telefonate am Tag, für den PR-Profi kein Problem. Drei Stunden Schlaf sind schließlich genug um am nächsten Tag wieder voll durchzustarten, wäre da nicht nachts um 4 Uhr der dringende Anruf des Kunden wegen einer Excel-Tabelle gewesen… Aber egal, Red Bull macht´s möglich!

 

…Excel-Listen im Schlaf erstellen

In der PR laufen oft viele Projekte zeitgleich – wie soll man da noch den Überblick behalten? Für PRler aber kein Problem. Um den Überblick zu bewahren werden eben Merklisten erstellt: To-Do-Listen, Projektlisten, Kundenlisten, Mediapläne, PR-Pläne und, und, und. Sollte dann doch die ein oder andere Information mal durchrutschen: Microsofts Excel ist eben auch nicht perfekt.

 

…ein echter Teamplayer sein

In der PR gibt es grundsätzlich immer einen Grund für eine Besprechung. Ob bei der Strategieentwicklung oder beim Brainstorming zu Projektinhalten, komplexe Themen erarbeiten sich einfach leichter im Team. Wer sich also nicht gerade 12 Stunden am Tag allein in sein Büro einschließen will, seine Kollegen am liebsten nur über die E-Mailadresse kennt und jedes Mal zusammenschrickt wenn das Telefon für eine Telefonkonferenz klingelt, könnte in der PR gerade richtig sein.

 

…immer up-to-date sein

PR-Menschen verfolgen 24 Stunden, 7 Tage die Woche die Nachrichten und gehören damit zu der Kategorie „News Junkie“. Wer mit einem PR-Menschen befreundet ist, braucht faktisch keinen Fernseher mehr. Sätze wie: „Hast du das gehört?“, „Hast du den Artikel schon gelesen?“ und „In der Sendung gestern wurde das auch heftig diskutiert“, stehen bei PRlern auf der Tagesordnung. Wer also beim Frühstück morgens lieber Candy Crush spielt als die Zeitung zu durchforsten, sollte sich lieber für eine Karriere als Game Designer entscheiden.

 

Social-Media-affin sein

Schon beim ersten Kaffee am Morgen steht das Smartphone nicht mehr still: Eine Twitter-/Xing- und Facebook-Benachrichtigung nach der anderen leuchtet auf dem Display auf. Face-to-Face-Kommunikation? Brauchen Sie nicht! Kollegen, Kunden und Unternehmen – in den Sozialen Netzwerken finden Sie wirklich alles. Und mit alles meinen wir auch alles: Schon mal in letzter Zeit eine Veranstaltungseinladung außerhalb von Facebook erhalten?

 

PR-Menschen sind also echte Überflieger, immer up-to-date, auf Zack, gut organisiert, modern bla bla bla…. Soweit so gut. Aber wer ist nun eigentlich für eine Tätigkeit in der PR-Branche geeignet? Im Grunde ist die Antwort ganz einfach:

Ihnen sind Begriffe wie Activity Report, Advertorial, Analyst Relations, Backlink, Best Practice, Boilerplate, Clipping, CMS, Corporate Design, Corporate Identity, Ghost Writing, Issues Management, Lead Agency, Lobbying, Road Show und White Paper keine Fremdworte? Herzlichen Glückwunsch, dann sind SIE ein echter PR-Profi!

 

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