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Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Tag: Photoshop

Wieso, weshalb, warum – der Jens-Blog

Jens_Blog-Bild

Eigentlich hatte ich mich auf meinen Blog-Beitrag gefreut. Einfach mal schreiben, was mich so im Arbeitsalltag bewegt und vielleicht auch aufregt. Aber jetzt, kurz vor „Druckschluss“, ist diese Freude schweißnassen Händen und einem stetigen  „über was schreibe ich denn jetzt?“-Mantra in meinem Kopf gewichen. Ganz ruhig bleiben, sage ich mir, und einfach mal die Sure-Shots durchgehen:

  • Photoshop-Fails? Immer witzig. Ach, das hat ja meine Kollegin Christina schon gemacht!
  • Koffein-Abhängigkeit? Weiß auch schon jeder, dass wir hier in der PresseCompany Kaffee und Energy Drinks jeder Art sehr zugetan sind.
  • Schwierige Kunden und seltsame Kundenwünsche („Ich habe Ihnen meine genauen Vorstellungen in PowerPoint schon einmal vorbereitet“)? Möglich, aber eher unangebracht – wir sind ja immer noch ein Dienstleister! :)

Auch der Zuspruch und die guten Ratschläge meiner Kollegen halfen nicht viel. Ich war blockiert!

Dabei gibt es EINIGES, das mich dieser Tage bewegt und beschäftigt:

  • Wie viele Lebensjahre habe ich durch den Fast-Abstieg meines Lieblingsvereins VfB Stuttgart verloren? Und kommen meine ersten grauen Haare auch davon?
  • Warum schickt RTL Beate mit ihrer Mutter in einer eigenen TV-Show um die Welt und hinterlässt damit überall einen schlechten Eindruck von Deutschland?
  • Warum schreibt George R. R. Martin nicht einfach das sechste „A Song of Ice and Fire“-Buch fertig anstatt die Geschichte in der 5. Staffel der TV-Serie komplett zu verdrehen?
  • Warum ist im 21. Jahrhundert das Thema Homo-Ehe eigentlich immer noch eine so große Sache und seit wann ist religiöser Fanatismus und rechtsradikales Gedankengut plötzlich wieder „IN“?
  • Wann kommt mal wieder ein Film ins Kino, der KEINE Fortsetzung oder mehrteilige Verfilmung eines „weiblicher Teenie in düsterer Zukunft wird unfreiwillig zur Heldin und hat gleichzeitig Liebesprobleme“-Romans ist?
  • Warum schafft es unser Lieblings-Asia-Lieferdienst in über 70% der Fälle nicht, das bestellte Essen richtig oder im Worst-Case überhaupt zu liefern – und warum bestellen wir weiterhin dort?
  • Warum gibt es in keinem Supermarkt, in dem ich einkaufe, die neuen Haribo-Gummibärchen?
  • Wieso ist der LEGO Kwik-E-Mart immer noch so teuer (200 €)?
  • Ach ja und diese eine Sache, die mich schon seit Jahren bewegt bzw. verwirrt:

Warum können Amerikaner (oder ist das NUR meine Frau?) keinen Keks OHNE ein Glas Milch essen???????

 

Themen hätte ich also genug um 10 Blog-Beiträge zu füllen.

Aber: Relevanz in Bezug auf meine Arbeit? Fehlanzeige!

Die braucht es aber auch vielleicht gar nicht!

Denn wenn man wie ich als sogenannter „Kreativer“ arbeitet, ist es unerlässlich auch über den Tellerrand der eigenen Agentur und Kunden zu schauen, um sich immer wieder neue Ideen und Anregungen für zukünftige Projekte zu holen. Und dazu zählt auch, denke ich, sich mit den kleinen und großen Problemen und  Themen unserer Zeit auseinanderzusetzten, die Augen offen zu halten und sich seine eigenen Gedanken zu machen!

PS: Vielleicht schreibe ich an dieser Stelle dann doch noch eine regelmäßige Kolumne zum „Grantler der Woche“ in Anlehnung an meinen Helden Gernot Hassknecht aus der heute show! 😉

 GoT-Meme
Herr Martin, ich fordere eine Erklärung!

Hirn aus, Photoshop an – Die großen fünf Photoshop-Pannen

Auch wir bei der PresseCompany jagen Foto für Foto durch unser geliebtes Photoshop. Hier mehr Licht, da ein Pickel weg, der Himmel könnte auch etwas mehr Blau vertragen. Manchmal kommt es jedoch vor, dass gewisse Umstände (Kaffeemaschine defekt, Freitagabend 17.45 Uhr, nur ein Auge zur Verfügung, da Piraten-Tag im Büro usw.)  dazu führen, dass auch den penibelsten Art-Direktoren mal Fotos durchrutschen. Und zwar solche, die das Tageslicht der Welt besser nicht erblickt hätten.

Et voilà – das „Photoshop Desaster“ ist passiert. Spott und Häme lassen nicht lange auf sich warten – zahlreiche Blogs im Internet haben sich auf die Sammlung dieser Pannen spezialisiert.

Unserer sechsäugigen Grafik-Unit kann so etwas natürlich nie, nie, nie passieren. Anderen anscheinend schon. Schauen wir uns die großen fünf Photoshop-Pannen mal etwas genauer an.

  1. Der Klassiker: Die Geisterhand

Beispiel 1_cgNach langer Suche scheint das perfekte Foto des Models endlich gefunden. Wenn doch nur nicht dieser Typ neben ihr stehen würde. Aber keine Panik, gewitzte Photoshop-Experten schneiden das Model aus, suchen ein Foto mit dem passenden Hintergrund, jetzt noch ein bisschen Feinarbeit, anpassen, rumschieben, speichern, verpacken, und zack in die Druckerei geschickt. Der blinkende Anrufbeantworter und das überquellende Mailpostfach am nächsten Tag versprechen nichts Gutes.

Da hätte es sich wohl gelohnt, lieber nochmal genauer drüber zu schauen, ob der Kunde sein Top wohl mit zugehöriger Geisterhand verkaufen konnte?

  1. Proportionen des Grauens

Beispiel 2_cg

Oft wird in der Werbeindustrie auf sogenanntes „Stock-Material“ zurückgegriffen. Das bedeutet, Bilder werden dem Auftrag entsprechend aus Datenbanken gekauft, bearbeitet, erweitert und/oder zusammengeschnitten. Bei der folgenden brasilianischen Bierwerbung ging perspektivisch offensichtlich ganz gehörig etwas schief. Da wurden wohl hastig die im Büro fotografierten Hände der Sekretärin ins Stock-Bildmaterial eingearbeitet.

 

  1. Klonen geht schief oder: Wenn die Grafik früher Feierabend machen will

Beispiel 3_cg

„Stadtreinigung Hamburg Episode 2 – Angriff der Klonkrieger“.

 

 

 

Wir drücken die Daumen für das Hamburger Klonprogramm, hoffen jedoch lieber auf einen milden Winter.

  1. Von Licht und Schatten

Beispiel 4_cgLicht spielt bei Fotos natürlich immer eine große Rolle. Da macht sich der Fotograf wochenlang Gedanken über Sonnenverlauf, wie variiert die Tageszeit, das Wetter, die  Verschmutzung der Luft, die Farbtemperatur? Seiten- oder Streiflicht?  Das Foto ist im Kasten, die Grafiker bauen Elemente ein, machen es druckfertig. Doch kurz nach der Deadline dämmert es in der Agentur: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ups, vergessen. So geschehen bei den Personen in einer Anzeige des Automobilherstellers Skoda.

  1. Lorem Ipsum, das kleine Latinum der Grafik

Beispiel 5_cg

Text und Bild arbeiten bei der PresseCompany Hand in Hand. Wenn der Text mal länger braucht, bietet es sich an, die Grafik mit einem sogenannten Blindtext zu füllen, meist eine pseudolateinische Wortaneinanderreihung wie: „Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing at, sed diam voluptua.“

So weit – so platzfüllend. Blöd jedoch, wenn die Grafik ungesehen in den Druck gegeben wird und so alle Schranken des gesunden Menschenverstands passiert.

Die großen fünf Photoshop-Pannen zeigen, dass professionelle Bildretuschen oft unbemerkt bleiben – manchmal aber auch so richtig danebengehen. Bei der Bildbearbeitung geht es nicht nur um die technische Machbarkeit, sondern auch um Perspektiven, Größenverhältnisse, Lichteinfall und die Liebe zum Detail. Denn Futter für unterhaltsame Webseiten, wie z.B. photoshopdisasters.com gibt es aus unserer Sicht bereits genug.

 

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