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Endlich ist die große Hitze erstmal vorbei und das Gehirn bekommt wieder genug Sauerstoff um sich wieder wichtigen Themen im Alltag zuzuwenden. Zeit also, ein paar Zeilen über die letzten Tage hier im Büro niederzuschreiben. Bei 38 Grad Außentemperatur und saunaähnlichen Temperaturen in den Büroräumen ­war viel Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wir alle haben uns so auf ihn gefreut, den Sommer. Was haben wir im Winter davon geträumt endlich wieder im T-Shirt aus dem Haus gehen zu können, in der Mittagspause die Sonne zu genießen, am Wochenende von einem Straßenfest zum anderen zu tingeln oder endlich wieder eine gute Figur im Freibad zu machen? Doch Temperaturen von bis zu 38 Grad, wie in der vergangenen Woche, hat da wohl noch keiner erwartet. Da ist viel Kreativität gefragt um bei der Hitze nicht die Nerven zu verlieren – und die gibt es bei der PresseCompany natürlich reichlich.

Da gibt es zum einen die Mir-macht-die-Hitze-gar-nichts-aus-Fraktion. Dazu gehören vor allem unsere zwei Volontärinnen, die selbst bei Höchsttemperaturen von 38 Grad entspannt in ihrem Büro sitzen, sich täglich eine Packung Ben & Jerrys Eiskrem vom Lieferdienst bestellen und sich in der Mittagspause sogar im Garten in die pralle Sonne wagen. Auf mehrmalige Nachfrage ob sie sich nicht wenigstens den Luxus eines Ventilators gönnen wollen (der wohlgemerkt unbenutzt bei uns im Abstellraum steht), bekam ich nur ein „Ach nein, das geht schon. So warm finden wir es gar nicht…“, zurück. Ähm.. ok. Hut ab Mädels, an euch kann ich mir noch ein Beispiel nehmen!

Eine weitere Gruppe – und zu dieser gehören in erster Linie unser Unitleiter Corporate Publishing Benjamin, unsere Mädels aus dem Damenzimmer Jeannette, Katrin und Anja, Redakteurin Hanna und meine Wenigkeit  – hat sich in den letzten Tagen mit einem schlichten Ventilator zufriedengegeben. Das funktioniert gut, solange man sich den Ventilator frontal auf das Gesicht richtet. Jegliche Abweichungen führen nämlich zu sofortigem Schwitzen. Da kann einem schon mal das Herz in die Hose rutschen, wenn der Ventilator, der mir in den letzten Tagen so treue Dienste geleistet hat, am Montagmorgen plötzlich unauffindbar ist. Gibt es jetzt etwa schon Ventilatoren-Diebe?! Nein, Entwarnung! Unser Chef hat sie sich nur über das Wochenende ausgeliehen und auch pünktlich zur großen Hitze wieder mitgebracht. Puhhh….

Der einzige Nachteil an dieser Art der Abkühlung: Der Geräuschpegel der Windmacher ist unerträglich und macht eine Unterhaltung in Zimmerlautstärke unmöglich. Laut Gesetz sind in gewerblichen Anlagen tagsüber Geräuschemissionen von 65 dB zulässig, in reinen Wohngebieten lediglich 50 dB. Ich hoffe jetzt einfach mal unser Gebäude zählt zu ersterem, sonst gibt es eventuell bald Ärger mit den Nachbarn… Und liebe Kunden bitte habt Verständnis: Wenn wir Sie am Telefon nicht gleich verstehen weil der Geräuschpegel so laut ist, wollen wir Sie nicht abwimmeln, sondern versuchen lediglich für Sie einen kühlen Kopf zu bewahren!

Kommen wir zu den wohl glücklichsten und damit in den letzten Tagen wohl produktivsten Mitarbeitern unserer Agentur: Grafiker/in Christina, Jens und Boris sowie unserem Redakteur Johannes. Sie gehörten zu der Minderheit in der Bürowelt, die sich tatsächlich über eine Klimaanlage im Zimmer freuen durften (Dazu muss man sagen: Das Zimmer hat die Klimaanlage das ganze Jahr über tapfer verteidigt und sich den Besitz damit redlich verdient). Bei 38 Grad saßen die vier also ganz entspannt in ihrem Büro – Rollladen runter, Schlauch der Klimaanlage aus dem Fenster und immer wieder mit der Gießkanne Wasser nachfüllend. Hach ist der Sommer entspannt, oder? Gut, dass es jede Menge Themen gibt, die natürlich nur im Grafikzimmer besprochen werden können… Beim Verlassen des Zimmers konnte es jedoch passieren, dass man nett darauf hingewiesen wurde doch bitte die Türe wieder zu schließen. Die Temperaturen „da draußen“ (damit ist der Rest der Agentur gemeint) sind ja auch unerträglich!

Bleibt eigentlich nur noch einer zu erwähnen, und das ist unser Chef Rainer. Dieser tingelte in den letzten Tagen wie immer zwischen Golfplatz, deutschlandweiten Geschäftsterminen und unserem 38 Grad-heißen Büro herum. Eigentlich frage ich mich an dieser Stelle nur eins: Wie machst du das alles bei der Hitze??

Zum Schluss habe ich für Sie noch einen ganz speziellen Tipp für die nächste Hitzewelle: Machen Sie es doch einfach wie unsere Eventmanagerin Katrin: Den Mülleimer der Kollegin „ausleihen“ (in diesem Fall meiner, da dieser ja „groß genug“ ist), Müllbeutel rein, kaltes Wasser eingießen und Füße unter dem Schreibtisch reinhängen. Das erfrischt und hält den Körper auf Betriebstemperatur. Blöd nur wenn man dann aufstehen muss um seine Ausdrucke am Drucker zu holen. Gut, dass Katrin so nette Kollegen hat…!