PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Tag: Kaffee

Presse(ist)arbeit und lohnt sich

In den letzten Wochen haben wir viel darüber gelesen wie wir hier in der PresseCompany Tag für Tag unseren Alltag bestreiten ­– mit viel Kaffee, ausgefallenen Mittagsessen-Bestellungen oder dem leidigen Fußballgesprächsthema am Mittagstisch. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Was machen wir hier eigentlich den ganzen Tag? Um an dieser Stelle mal etwas zu verdeutlichen, dass wir hier tagtäglich nicht nur Kaffee trinken und Schokolade futtern, werde ich mich daher heute mal einem etwas ernsteren Thema zuwenden und euch zeigen, dass wir nicht nur ein zusammengewürfelter Haufen unterhaltsamer (mehr oder weniger) Junggebliebener sind, sondern dass wir auch fachlich verstehen was wir tun.

 

Eine unserer Kernkompetenzen ist die Pressearbeit. Hier beraten wir hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der Wohnungs-, Immobilien- und Energiewirtschaft sowie der SHK-Branche. Immer wieder kommt in der Kommunikationsbranche leider die Frage auf, ob Pressearbeit für sogenannten KMU überhaupt sinnvoll ist und was darüber in der Realität erreicht werden kann. Dieser Frage nach der Sinnhaftigkeit und ob sich Pressearbeit auch für kleine Unternehmen lohnt, will ich an dieser Stelle nachgehen.

 

Pressearbeit – ja oder nein?

Große Firmen stecken oft große Budgets in die Pressearbeit ihres Unternehmens. Schließlich unterstützt eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit langfristig den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg. Aber auch KMU profitieren von einer strategischen PR-Arbeit wie wir sie anbieten: Durch mehr Bekanntheit, ein besseres Image und eine nach außen gelebte Unternehmenskultur werden KMU attraktiver für Kunden, Partner, Investoren und neue Mitarbeiter.

 

PR für mittelständische Unternehmen wird noch immer unterschätzt. Dabei ist der Mittelstand die tragende Säule in Deutschlands Wirtschaft und steht damit im Fokus der Öffentlichkeit. Viele Unternehmer sind aber bis heute der Ansicht, dass Leistungen und Produkte in diesem Segment für sich selbst sprechen müssen. Dabei ist PR gerade für kleinere Unternehmen ein wichtiges Instrument: Eine fokussierte PR-Arbeit kann mittelständischen Unternehmen in Ergänzung zu anderen Kommunikationsinstrumenten dabei helfen, sich vom Wettbewerb abzuheben und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Natürlich muss diese gezielt und in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie erfolgen, denn nur dann kann sie Wirkung zeigen. Die Öffentlichkeit sollte das Unternehmen als solches wahrnehmen und über dessen Produkte und Dienstleistungen langfristig ins Gespräch kommen. Aber wieviel Pressearbeit ist für kleinere Unternehmen sinnvoll?

 

Schaffung einer Kommunikationsgrundlage

Gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlt oft das Budget für PR und nur in seltenen Fällen verfügen sie über eine eigene Kommunikationsabteilung. Dennoch ist es besser etwas zu sagen, als gänzlich den Mund zu halten. Wer nicht von sich reden macht, über den wird auch nicht gesprochen. Dabei ist Bekanntheit doch eines der wichtigsten Ziele einer jeden Firma.

 

Unternehmen, die mit ihrer Unternehmenskommunikation ganz von vorne anfangen, haben die Chance zur Gestaltung. Sie können mit ein wenig Aufwand eine solide Kommunikationsgrundlage schaffen. Dafür bedarf es zunächst eines übergeordneten Kommunikationsfahrplans – Ziele und Zielgruppen müssen definiert und ausgearbeitet werden. Eine Kernbotschaft, die sich nachhaltig in den Köpfen der Zielgruppe verankert, muss gefunden werden. Ziele und Zielgruppe müssen aber in jedem Fall im Einklang mit der Unternehmensstrategie und den in der Unternehmensplanung oder im Business Plan festgeschriebenen Grundsätzen stehen. Unseren Kunden helfen wir, diese zu definieren.

 

Die Basis guter Pressearbeit

Zur Basis einer guten Pressearbeit gehört in erster Linie ein guter, aussagekräftiger Webauftritt, der auf die Bedürfnisse der (Fach-)Journalisten eingeht und sie schnell mit den wichtigsten Informationen versorgt. Ebenso gehören ein Journalistenverteiler mit den wichtigsten Medienkontakten, sowie eine breite Themensammlung für die Kommunikation dazu. Gegenüber großen, bereits bekannten Unternehmen haben mittelständische Unternehmen meist einen großen Vorteil, was den Informationsgehalt ihrer PR-Themen angeht: Die Produkte und die Innovationskraft von kleineren Unternehmen finden Journalisten oft spannender – es sind Geschichten, über die nicht jeder spricht. Für jede Story muss allerdings erst der richtige Aufhänger identifiziert werden, um den Redakteur für sich zu gewinnen. Eine Hürde, die oft langjährige Erfahrung voraussetzt. Denn nur, weil die Führungsriege vom Thema überzeugt ist, muss das noch längst nicht dem Journalisten gefallen. Hier gilt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“ Dabei können externe Kommunikationsdienstleister wie wir bei der PresseCompany helfen, indem wir Inhalte entsprechend planen und aus einem sachlichen Thema eine spannende Story stricken. Eine wirkungsvolle PR-Strategie baut nicht auf einer einmaligen Aktion auf, sondern sollte über einen längeren Zeitraum angelegt sein. Denn PR gleicht eher einem Marathon, keinem Sprint.

 

Zu Beginn ist es daher ratsam mit einem Experten die Weichen für eine zukünftige, fundierte Pressearbeit zu legen und eine zielgruppengerechte PR-Strategie zu erarbeiten. Neben der Expertise sind eine neutrale Sicht und die Unvoreingenommenheit eines externen Beraters bei der Strategieentwicklung durchaus sinnvoll. Bei der Umsetzung kann der wesentliche Teil aus dem Unternehmen selbst kommen, da dieses Inhalte und Standpunkte am besten überschauen kann. Für die Erstellung von Artikeln, die dann verschiedenen Medien angeboten werden, empfiehlt sich dann wieder die Neutralität eines externen Beraters.

 

PR-Maßnahmen definieren

Bei der Umsetzung der PR-Strategie gibt es auch für mittelständische Unternehmen eine breite Palette unterschiedlicher PR-Maßnahmen, die in die Kommunikationsstrategie eingebaut werden können. Das können beispielsweise Unternehmensbroschüren, Kundenzeitschriften, Sponsoringkooperationen, Veranstaltungen, Artikel über aktuelle Themen und bezahlte PR-Veröffentlichungen sein. Je nach Budget kombinieren wir diese für unsere Kunden und arbeiten sie zielgruppenorientiert aus. Damit nicht vorschnell teure Fehlentscheidungen getroffen werden, sollte die Auswahl jedoch erst nach der Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie erfolgen. So sind Erfolge auch für kleine Budgets realisierbar.

 

Eine Maßnahme, an der von Anfang an kein Weg vorbeiführt, ist die Entwicklung eines Corporate Design (CD), das den Wiedererkennungswert des Unternehmens in der Öffentlichkeit forciert. Denn: Je größer dieser ist, desto mehr erleichtert dies die PR-Arbeit. Neben dem CD sind Pressetexte das, was der Zielgruppe am stärksten im Gedächtnis bleibt. Das Streuen von interessanten Texten mit hohem Informationsgehalt ist also eine Maßnahme, die als eine der ersten umgesetzt werden kann. Ein guter PR-Text trifft die Message des Unternehmens auf den Punkt und erweckt beim Empfänger unterschwellig ein Gefühl des Vertrauens und Verstehens für Produkte und Dienstleistungen.

 

Unterstützung vorhandener PR-Aktivitäten durch Social Media

Als Unterstützung der PR-Aktivitäten nutzen laut einer Studie des Branchenverbands BITKOM mittlerweile auch rund die Hälfte der Deutschen Unternehmen Social-Media-Kanäle als weiteres Kommunikationstool – wir natürlich auch. Durch die Integration vorhandener Webaktivitäten mit Social-Media-Kanälen lassen sich große Reichweitensteigerungen erzielen. Zudem sorgen kreative Kampagnen für maximale Aufmerksamkeit und Werbewirkung. Der Vorteil für mittelständische Unternehmen: Brandingkampagnen in Printmedien, Radio oder TV sind oft sehr teure und aufwendige Maßnahmen, originelle und gut geplante Social-Media-Kampagnen können dagegen wesentlich mehr Menschen erreichen, bieten vollständige Erfolgsanalysen und kosten nur einen Bruchteil von langlaufenden Printkampagnen.

 

PR steigert den Bekanntheitsgrad

Fazit: Unternehmenskommunikation kann auch mit kleinem Budget erfolgreich sein. Je nach Geschäftsmodell und Unternehmen sollte PR eine mindestens genauso wichtige Rolle einnehmen wie die Werbung. Die Wirkung ist langfristig angelegt und mit den Maßnahmen können komplexere Aussagen transportiert werden als in der eher plakativ ausgerichteten Werbung. Anders als Werbung, die oft den unmittelbaren Kaufanreiz stimulieren soll und sich auf das zu vermarktende Produkt beziehungsweise den Produktnutzen konzentriert, enthält PR nur indirekte Kaufsignale und fokussiert auf die Vermittlung von eher sachlichen und allgemein relevanten Informationen, trägt damit also spürbar zur Imagesteigerung bei. Eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kann so unterstützend bei der Markteinführung neuer Produkte oder der Erschließung neuer Vertriebskanäle wirken und den Aufbau von Bekanntheit und Image mittelständischer Unternehmen unterstützen. Als Experten helfen wir hier natürlich gerne weiter!

 

Eine allzu außergewöhnliche Aneinanderreihung andersartiger Artgenossen

Morgens früh um 8
Jens hat schon Kaffee gemacht
Janina, die ist auch schon da
füllt Schokolade auf, wie wunderbar

Morgens früh um 9
kommt auch der Letzte noch herein
mit Ach und Krach
wurde Hannes also auch noch wach

Beim Mitarbeitermeeting um 10
kommen manchem schon kreative Ideen
euphorisch erzählt Rainer von allerlei Aufgaben
und lobt, was wir nicht alles so drauf haben

Um 11 macht Hanna schon die Runde
und verbreitet froh die Kunde
dass sie nun Mittagessen bestellt
und sammelt fleißig ein das Geld

Um 12 versammelt man sich in der Mitte
verspeist Nudeln, Salat, Wrap und Cremeschnitte
Susi und Christina planen schon die freien Tage
ermitteln Stuttgarts Partylage

Um 1 sitzen alle wieder an ihrem PC
Texte schreiben, layouten, managen etc
aus dem Damenzimmer schallt lautes Gelächter
Anja, Katrin und Jeannette als Gute-Laune-Verfechter

Um 2 schneit Michi noch hinein
„Guten Morgen Kinderlein!“
schallt es durch die Büros
doch bald muss sie schon wieder los

Dann um 3 ein kleines Mittagsloch
noch einmal literweise Kaffee gekocht
Eis wird gegessen, ein bisschen gelacht
und sich wieder an die Arbeit gemacht

Im Herrenzimmer wird es laut um 4
entweder geht es um Fußball oder Bier
Benni und Boris diskutieren volle Pulle
FCK, VfB, Augustiner oder doch lieber Wulle?

Um 5 herrscht Aufbruchstimmung allgemein
so ruft man „Schönen Feierabend!“ in jedes Büro hinein
manch einer redet von Parodie
doch das ist unser Tag in der PresseCompany

Julia Blog 2

Foto: www.JenaFoto24.de  / pixelio.de

Mein Team – Hinter den Kulissen der PresseCompany

Die erste Blog-Runde ist geschafft und die einzelnen Beiträge geben vielleicht sogar schon einen kleinen Eindruck über die Persönlichkeit und Eigenschaften jedes einzelnen von uns. Das brachte mich auf die Idee, meinen nächsten Beitrag dazu zu nutzen, tatsächlich einmal alle genauer vorzustellen, damit ihr einen Eindruck davon bekommt, wer bei der PresseCompany „hinter den Kulissen“ für euch arbeitet.

Ich habe lange überlegt, wie ich das am besten angehe. Wen stelle ich wann vor und in Verbindung mit wem? Zuerst war ich froh über die tausend möglichen Konstellationen, denn an Einteilungsmöglichkeiten scheitert es bei uns wahrhaftig nicht. Da gibt es die Edeka-Fraktion, die Koffeinabhängigen, die Selbstständigen, die Schokoladensuchtis, die Fußballbegeisterten, die Bambus-Garten-Besteller (in letzter Zeit die Fraktion mit den meisten Rückschlägen), die Golftourgestressten, die Sportskanonen (an dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich mich immerhin ein Mal der Yogastunde angeschlossen habe!!!) oder die Gesundheitsbewussten – im  Gegensatz zu den Koffeinabhängigen würden hier übrigens ein paar weitere Mitglieder nicht schaden (nur Hanna schafft beides!)…

So einfach diese Einteilung auch scheinen mag, ich wurde schnell eines Besseren belehrt: Leider gehören die wenigsten von uns nur einer dieser Fraktionen an. Man könnte uns nun vielleicht als lasterhaft bezeichnen, ich bevorzuge den Ausdruck vielseitig.

Und so entschied ich mich für die meiner Meinung nach einfachste Variante: Die Aufteilung nach Bürozimmern.  Begleiten Sie mich also auf eine virtuelle Reise durch die heiligen Hallen der PresseCompany!

Sobald wir die Eingangstür durchquert haben, laufen wir auch schon auf den ersten Raum zu. Was da wohl drin ist? Die Spannung steigt… oh, sowas aber auch! Nur das Besprechungszimmer… Das kann aber immerhin mit einem riesigen Bildschirm punkten. Leider entpuppt sich die funkgesteuerte Maus, die jedoch in 99% der Fälle keine Signale zu empfangen scheint, als Haken der Sache. Also schnell zur nächsten Tür.

Das KLEIN(E)-ZIMMER hat seinen Namen einmal der Tatsache, dass hier tatsächlich nur Teamleiter Benni sitzt, zu verdanken, andererseits Bennis Nachnamen. Um das ganze hier spontan ein wenig schnitzeljagdmäßig aufzuziehen, dürfen Sie diesem Hinweis gerne selbst auf unserer Homepage nachgehen. Ich stelle währenddessen Benni vor: Um es gleich mal vorweg zu nehmen, egal wo Sie arbeiten, Sie haben niemals einen cooleren Teamleiter als wir! Denn trotz seiner total ausgeglichenen, zuverlässigen, lieben und bescheidenen Art schlummert in Benni ein absoluter Partykönig, der jedes Frühlingsfest, jede Faschingsparty und jede Weihnachtsfeier mit seiner lockeren und lustigen Art bereichert! Ein ganz großer persönlicher Pluspunkt von meiner Seite: Als einziger der Herren schwingt er ausgiebig das Tanzbein – und das mit Erfolg! Man munkelt, dieses Taktgefühl rühre von vergangenen Hip-Hopper-Zeiten, hierfür gibt es aber bislang keine eindeutigen Beweise.

Kleine Zimmer

Folgen Sie mir nun ins DAMEN-ZIMMER und die gleichzeitige Zentrale der PresseCompany. Hier sitzt unsere fleißige Eventmanagerin Katrin, die derzeit alle Hände voll zu tun hat, damit die Golftour, die Immo-Lounge und die Wohnküche so toll laufen, wie sie es tun. Der Stress veranlasst Katrin dazu, eine tägliche Runde durch das Büro einzulegen, in der Hoffnung hier und dort ein Schokolädchen, ein paar Gummibärchen oder ein Stück Kuchen zu ergattern – dabei ist sie keineswegs wählerisch, nur Hannas Apfelringe im Schokomantel haben es bisher geschafft, nicht in ihr Repertoire aufgenommen zu werden. (Zeichnet sich hier etwa für alle Betroffenen eine Geheimstrategie ab??) Wir hoffen jedenfalls die fröhliche Rheinländerin nach dem Stress der Golftour auch mal wieder ab und zu bei uns am Mittagstisch sehen zu dürfen. Mich persönlich würde es jedenfalls sehr freuen, wenn das kleine Team der Fußball-Desinteressierten wieder Verstärkung bekommt!

Wenn Sie nun etwas genauer hinsehen, sehen Sie hinter einem Berg aus Post-Its unser neuestes Teammitglied Jeannette. Ihre geheime Leidenschaft für Post-Its (nun gut, ganz so geheim ist sie eigentlich gar nicht) wird nur noch von ihrer Leidenschaft für Minis und Möpse (die Hunde!) übertroffen. Bei der PresseCompany unterstützt sie nicht nur Katrin bei den Events, sondern ist unsere Büro-Allrounderin. Sie hält den Kontakt zu Handwerkern, Büromateriallieferanten, Paketdienstleistern und Zustellern jeglicher Art vorbildlich aufrecht. Und auch uns vergisst sie nie in regelmäßigen Abständen mit köstlichem Kaffee aus einer Privatrösterei zu versorgen. Es liegt also wirklich nicht am Kaffee selbst, wenn er mal wieder gewöhnungsbedürftig aus der Jura-Maschine kommt. Soviel zur Schweizer Qualität…

Als Ruhepol in dem sonst telefonatsbedingt sehr lauten Büro lächelt uns Anja entgegen – verantwortlich für Finanzen und Personal. Abgesehen von ihrer herzlichen Art erkennt man sie vor allem an ihrem sehr guten Kleidungsstil, den sie trotz des Fulltime-Jobs als sehr engagierte Mama immer beibehält. Vielleicht ist sie auch deswegen so eine Power-Mami weil sie sich bei der Teewahl ausschließlich auf gesunde Kräuterkompositionen beschränkt? Oder vielleicht auch einfach nur weil sie muss, denn ihr Mann, der gleichzeitig unser Chef ist, ist ständig unterwegs. Wie auch immer, wir bewundern sie jedenfalls dafür, dass sie auf so vielen Hochzeiten auf einmal tanzen kann und dabei noch kein einziges Mal einen schlechten Tag hatte!

Damenzimmer

Die Reise führt uns weiter ins PHANTOM-ZIMMER. Ja, Sie haben richtig gehört. Trotz Schnitzeljagd-Mood möchte ich es Ihnen dieses Mal nicht zumuten, selbst auf die Lösung zu kommen. Deshalb spanne ich Sie auch nicht länger auf die Folter: Hier sitzen in sehr unregelmäßigen Abständen unsere beiden Mädels Michi und Kerstin. Die Betonung liegt auf sehr unregelmäßig. Vielleicht erklärt das nun ein wenig besser den Namen des Zimmers.

Unsere Michi arbeitet nämlich aus dem Home-Office in Freiburg und ist ein voller PR-Profi – und nicht zu vergessen:  in den meisten Fällen gleichzeitig auch ein Traum in Pink. Deshalb verwandelt sich das Phantom-Zimmer mit ihrer Anwesenheit auch immer in das pinke Zimmer, denn vom Laptop, über die Maus, über das Mousepad bis hin zum Lippenstift, der Tasche … naja ihr könnt es euch ja denken. Doch eins muss gleich klargestellt werden: Michi ist die absolut einzige Person, die das einfach kann! Und da ich aus diesem Staunen nicht mehr herauskomme, vertrete ich mittlerweile die Meinung, dass Michi ein viel größerer Fuchs ist als wir alle denken und das Ganze nur ein Täuschungsmanöver ist, denn eins steht fest: Von dummer Blondine ist hier definitiv keine Spur! Ich bin also sehr froh, von dieser lieben, hilfsbereiten und intelligenten Person immer wieder lernen zu dürfen, wie das PR-Business läuft. Außerdem verbindet uns natürlich noch die Lebenseinstellung, dass deftiges Essen eine absolut unnötige Erfindung ist und die Welt eine viel bessere wäre, wenn es jeden Tag nur Süßes gäbe!

Das zweite Phantom ist unsere Kerstin. Zu Katrins Pech ist die einzige konsequente Süßigkeitenlieferantin nur einmal die Woche in der PresseCompany – und zurzeit auch noch auf Mutter-Kind-Kur! Die liebevolle Mami kümmert sich bei uns um das Adressmanagement, wodurch sie sich durch ihre strukturierte, ordentliche und zuverlässige Art sehr qualifiziert. Zudem ist sie die einzige Person, die tatsächlich ihre Personalnummer kennt. Wofür man das braucht, ist die andere Frage, aber cool ist es definitiv! Eigentlich könnte sie hier ja ungestört arbeiten, aber das WLAN scheint ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen. Und dann noch dieser komische VPN-Client…

Phantomzimmer

Wie gut, dass ihr Büro gleich neben dem HERREN-ZIMMER liegt. Dort kann sich unser Azubi Boris nämlich immer wieder geduldig den technischen Schwierigkeiten widmen, die uns Tag für Tag das Leben schwer machen. Außer er ist, wie momentan, im Serbien-Urlaub, dann überkommt unsere Agentur eben mal wieder spontan die Steinzeit. Nun ja, wir wissen ja, du hast dir deinen Urlaub verdient und sind ja auch nicht unglücklich, wenn du uns dafür mal wieder ein bisschen vom selbstgebrannten Rakija, einem typisch serbischen Zwetschgenschnaps, mitbringst.

Wenn Boris weg ist, hat sein Ausbilder Jens und gleichzeitiger Anführer der Edeka-Fraktion noch mehr zu tun als er eh schon hat. Dass der lustige Jens Boris‘ Ausbilder ist, ist allerdings schwer zu glauben – nicht etwa aus Gründen fachlicher Inkompetenz, vielmehr aufgrund der Tatsache, dass Jens trotz des Altersunterschieds auch genauso gut Boris‘  bester Kumpel sein könnte. Denn der begabte Grafiker ist im Herzen noch ein Kind: Ob Star Wars oder Lego, Sammelfiguren, „extrem knuffige“ IKEA-Kuscheltiere oder Obstaufkleber im Pacman-Style, seine Leidenschaft ist grenzenlos. Besonders uns im Kinder-Zimmer kommt der Austausch über sammelwerte Ü-Eier-Figuren immer wieder zugute, doch dazu später mehr. Kaum zu glauben, dass unser gutmütiger Jens also zukünftig der Autor der hoffentlich baldigen „Grantler der Woche“-Beiträge auf unserem Blog sein wird. Aber gleich mal vorab: Der Schein trügt 😉

Nun erst mal zu einem weiteren Home-Office-Nutzer, der jedoch über der 1-Tages-Hürde bleibt und somit nicht ins Phantomzimmer verstoßen wurde: Unser Redakteur Johannes. Der frischgebackene Papa mit bayerischen Wurzeln beehrt uns trotz neuer Begebenheiten, wie beispielsweise Windeln wechseln, regelmäßig mit seiner Anwesenheit – um es nochmal festzuhalten: mindestens immer dienstags und donnerstags! Dann trudelt er aber immer zuverlässig ab 10 Uhr ein und wirft ein freundliches „Hola!“ in jedes Büro, was die Stimmung in Sekundenschnelle wieder in die Höhe treibt, sollte sie mal angeschlagen sein. Wir sind uns jedenfalls alle einig, dass er einen wundervollen Papi abgeben wird!

Und dann wäre da noch Christina… Jap… im Herrenzimmer! Obwohl sie sich dort hervorragend eingelebt hat und hundertprozentig von den Herren als gleichwertiges Mitglied akzeptiert ist, hat sie mein ganz besonderes Beileid verdient: Die Wände schmücken Fußballposter, die Tische Autogrammkarten von extrem leicht bekleideten Damen der Marke „C-Promis“ und die Gespräche drehen sich in 90% der Fälle um Fußball. Man könnte hier von unzumutbaren Arbeitsbedingungen sprechen. Doch unsere Christina bleibt gelassen, sitzt daneben und  lässt sämtliche fußballbedingte Donnerblitze entspannt an sich vorbeiziehen. Respekt von meiner Seite!

Herrenzimmer

Dann folgen Sie mir bitte als nächstes ins KINDER-ZIMMER. Hier sitzen Julia und ich und strahlen tagtäglich mit unserer Jugendlichkeit, um dem Zimmernamen alle Ehre zu machen. Nun ja… vielleicht verdanken wir den aber auch einfach unserer Schokoladenaffinität und der kindlichen Freude über all die tollen Spielsachen aus den Ü-Eiern. Interpretationssache. Des Weiteren verbindet uns noch der Hang zur Deko, weshalb unser Zimmer noch ein wenig mehr seinen Namen verdient hat. Und natürlich die Leidenschaft für Tee. Das wurde uns spätestens zu dem Zeitpunkt bewusst, als wir zwei Mal  innerhalb von zwei Monaten für insgesamt über 100 Euro Tee bestellt haben – aber zu unserer Verteidigung: Ab 50 Euro sind die Versandkosten gratis!!! Aus meiner Perspektive kann ich sagen, ich bin sehr froh über so eine tolle Bürokumpanin (und Wörtermaschine!) und gehe schon allein deshalb jeden Tag sehr gerne zur Arbeit. Auf dass unsere Ü-Eier-Igel-Sammlung endlich vollständig wird!

Kinderzimmer

Nun haben Sie die Wahl: Entweder Sie gehen außen rum oder zwischendurch, denn von unserem Büro ins MÄDCHEN-ZIMMER führen sogar zwei Türen! Hier sitzt eine weitere Kombi aus PR und Redaktion, die sich aber in einem Punkt von uns unterscheidet: Sport!

Unsere Susi ist nicht nur der sportlichste Mensch, den ich kenne (an dieser Stelle könnte man natürlich auch mal grundsätzlich darüber nachdenken, ob die Leute mit denen ich sonst verkehre da ein idealer Maßstab sind, aber lassen wir das…), sondern auch die einzige, die es je geschafft hat, mich zum Sport zu überreden. Gut, es war vielleicht nur Yoga und nicht etwa ein Marathon, aber das ist ja schon mal ein Anfang! Dafür geht Susi sogar bei 30 Grad joggen und schafft es als Einzige, die Treppen in der Mittagspause ohne hechelnde Sterbegeräusche zu erklimmen. Sie hat aber auch sympathische Seiten… 😉 Susi ist ein total lieber und lustiger Mensch, der immer ein offenes Ohr hat und auf den man sich verlassen kann.

Ihr gegenüber sitzt Hanna, die mittlerweile bestimmt bei ihrer achten Tasse Kaffee ist. Während das mit dem Kaffee bei ihr immer ganz schnell geht, hat sie offenbar Probleme mit fristgerechter Nahrungsaufnahme. Jeder noch so kleine Snack wird mit Babymäusebissen zu sich genommen und mindestens 50 Mal gekaut, bevor der Brösel seinen Weg zum Magen endlich fortführen darf (wenn dann überhaupt noch was ankommt).  Das heißt aber nicht, dass Hanna deshalb weniger isst, im Gegenteil – sie braucht dafür eben nur den ganzen Tag. Aber so ständig am Essen zu sein, hat ja schließlich auch was! Besonders toll an Hanna ist aber ihre Begeisterungsfähigkeit! Wenn es ihr etwas Mal angetan hat, ist sie sich nicht zu schade, dies noch Tage, Wochen und Jahre danach zum Gesprächsthema am Mittagstisch zu machen. Mit ihrer guten Laune reißt sie dabei immer alle mit – selbst wenn es nur um den Salat vom Döner nebenan geht, aber der war ja auch „so lecker und dann auch noch so günstig. Und mein Gott war das viel! Und das für den Preis! Echt lecker! Und günstig!“ – aber selbst den hat sie nur im Schneckentempo genießen können. Und das obwohl er so lecker war. Und so günstig. Liebe Hanna, bleib auf jeden Fall so, wie du bist!

Mädchenzimmer

Nun hat die Reise bald ein Ende. Folgen Sie mir bitte noch ins letzte Zimmer – das CHEF-ZIMMER. Hier sitzt, wenn er nicht gerade Golf spielt oder auf sonst einer Networking-Veranstaltung rumturnt, unser Visionär Rainer. Er ist der Kapitän des Schiffs. Keine Welle ist ihm zu hoch, keine See zu tief, kein Wind zu stürmisch. Immer wieder hat er Land in Sicht, immer wieder kriegt er das Ruder wieder gekonnt in den Griff und seine Mannschaft ins Trockene – lediglich das Einräumen der Spülmaschine scheint von Zeit zu Zeit eine nicht zu bewältigende Herausforderung zu sein. Doch wir nehmen es dir nicht übel, Rainer. Denn wie wir aus sicherer Quelle wissen, „mach[st] [du] das daheim auch nie!!!“

Chefzimmmer

Ich bedanke mich für Ihre Zeit und hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Eindruck von unserem tollen Team geben, von dem ich ein stolzer Teil sein darf.  Ich wurde hier von Anfang an sehr herzlich aufgenommen und bin sehr dankbar für all die lieben Kollegen, die den Arbeitsalltag Tag für Tag ein wenig aufhellen! :-)

Sind Sie ein echter PR-Profi?

 

Susi_Blogbild

Kaffee trinken, Kontakte pflegen, Tabellen erstellen, E-Mails hin- und herschieben, Kaffee trinken, Pressemitteilungen verfassen und von einem Meeting ins andere hetzen –  PR kann doch jeder, oder? Weit gefehlt! Wir erklären, welche Voraussetzungen Sie erfüllen sollten, um in der PR ganz groß rauszukommen.

Sie wollen in der PR arbeiten? Prima, damit erfüllen Sie schon mal die erste Voraussetzung. Um in der Branche erfolgreich zu sein, sollten Sie aber auch auf jeden Fall…

…koffeinabhängig sein

Der erste Weg am Morgen führt den PR-Menschen zur Kaffeemaschine (hier empfiehlt sich ein Kaffeevollautomat, da dieser über den Tag verteilt mehr Abwechslung bietet). Erst dann kann der PRler entspannt den PC hochfahren und bei einem frischen Cappuccino seine E-Mails checken. Und keine Sorge, wem Kaffee nicht schmeckt: In der PR ist jedwedes koffeinhaltige Getränk erlaubt – von Cola bis Red Bull. Hauptsache Koffein.

 

…immer auf Zack sein

PR-Menschen stehen immer unter Strom – und das ist nicht nur auf den Koffeinkonsum zurückzuführen. Vier Meetings, zwei Pressemitteilungen verfassen, eine Pressekonferenz organisieren und zahlreiche endlose Telefonate am Tag, für den PR-Profi kein Problem. Drei Stunden Schlaf sind schließlich genug um am nächsten Tag wieder voll durchzustarten, wäre da nicht nachts um 4 Uhr der dringende Anruf des Kunden wegen einer Excel-Tabelle gewesen… Aber egal, Red Bull macht´s möglich!

 

…Excel-Listen im Schlaf erstellen

In der PR laufen oft viele Projekte zeitgleich – wie soll man da noch den Überblick behalten? Für PRler aber kein Problem. Um den Überblick zu bewahren werden eben Merklisten erstellt: To-Do-Listen, Projektlisten, Kundenlisten, Mediapläne, PR-Pläne und, und, und. Sollte dann doch die ein oder andere Information mal durchrutschen: Microsofts Excel ist eben auch nicht perfekt.

 

…ein echter Teamplayer sein

In der PR gibt es grundsätzlich immer einen Grund für eine Besprechung. Ob bei der Strategieentwicklung oder beim Brainstorming zu Projektinhalten, komplexe Themen erarbeiten sich einfach leichter im Team. Wer sich also nicht gerade 12 Stunden am Tag allein in sein Büro einschließen will, seine Kollegen am liebsten nur über die E-Mailadresse kennt und jedes Mal zusammenschrickt wenn das Telefon für eine Telefonkonferenz klingelt, könnte in der PR gerade richtig sein.

 

…immer up-to-date sein

PR-Menschen verfolgen 24 Stunden, 7 Tage die Woche die Nachrichten und gehören damit zu der Kategorie „News Junkie“. Wer mit einem PR-Menschen befreundet ist, braucht faktisch keinen Fernseher mehr. Sätze wie: „Hast du das gehört?“, „Hast du den Artikel schon gelesen?“ und „In der Sendung gestern wurde das auch heftig diskutiert“, stehen bei PRlern auf der Tagesordnung. Wer also beim Frühstück morgens lieber Candy Crush spielt als die Zeitung zu durchforsten, sollte sich lieber für eine Karriere als Game Designer entscheiden.

 

Social-Media-affin sein

Schon beim ersten Kaffee am Morgen steht das Smartphone nicht mehr still: Eine Twitter-/Xing- und Facebook-Benachrichtigung nach der anderen leuchtet auf dem Display auf. Face-to-Face-Kommunikation? Brauchen Sie nicht! Kollegen, Kunden und Unternehmen – in den Sozialen Netzwerken finden Sie wirklich alles. Und mit alles meinen wir auch alles: Schon mal in letzter Zeit eine Veranstaltungseinladung außerhalb von Facebook erhalten?

 

PR-Menschen sind also echte Überflieger, immer up-to-date, auf Zack, gut organisiert, modern bla bla bla…. Soweit so gut. Aber wer ist nun eigentlich für eine Tätigkeit in der PR-Branche geeignet? Im Grunde ist die Antwort ganz einfach:

Ihnen sind Begriffe wie Activity Report, Advertorial, Analyst Relations, Backlink, Best Practice, Boilerplate, Clipping, CMS, Corporate Design, Corporate Identity, Ghost Writing, Issues Management, Lead Agency, Lobbying, Road Show und White Paper keine Fremdworte? Herzlichen Glückwunsch, dann sind SIE ein echter PR-Profi!

 

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