Feierabend-Radler im Biergarten, Grillen, Schwimmen, auf der Gartenliege entspannen und einfach draußen sein – leider ist es bald aber wieder so weit, der Sommer neigt sich dem Ende zu und wir müssen wieder andere Beschäftigungen finden, mit denen wir uns den Feierabend versüßen. Doch lange müssen wir nicht grübeln und erinnern uns zurück, wie wir es uns in den kalten Jahreszeiten (für mich persönlich gehören dazu Herbst, Winter UND Frühling) auf dem Sofa gemütlich gemacht haben. Über den Sommer vielleicht etwas verstaubt, aber hoffentlich noch funktionstauglich: Das Fernsehgerät. Nach einer qualitativen Befragungsrunde durch die Agentur kristallisierte sich heraus, dass ausnahmslos alle KollegInnen mehr oder minder zur heutzutage nicht seltenen Kategorie der Serienjunkies gehören. Trotzdem sind die Gewohnheiten verschieden und so bin ich einfach so frei und stecke meine Kollegen in die von mir konfigurierten Schubladen (wobei der ein oder andere auch vielfältig ist und die Ehre hat, sich zeitgleich in zwei Schubladen aufhalten zu dürfen 😉 ):

  • Die Sendertreuen

Bei Katrin und Jeannette sind nur 3 Tasten auf der Fernbedienung abgenutzt: Der An-/Ausschalter und die Knöpfe für RTL und Sixx. So sind beide bekennende GZSZ-Fans und schauen sonst einfach gerne Wiederholungen von Serien wie Sex & The City, Desperate Housewives oder Bones.

Zitat: „Da kommen einfach so viele Folgen auf einmal!“

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  • Die Bingewatcher (zu deutsch: Marathonkucker)

Boris, Christina, Jens, Janina, Susi und ich sind immer gern auf der Suche nach spannenden Serien und verbringen auch so manche Mittagspause damit, uns auf den neuesten Stand zu bringen und gegenseitig Empfehlungen auszuprechen. Hat uns erst einmal das Serienfieber gepackt, wird lieber auch öfter mal der Haushalt vernachlässigt, damit man auch abends noch vier Folgen Game of Thrones schafft. Zu den tauglichen Bingewatching-Serien gehören außerdem unter anderem House of Cards oder Breaking Bad. Und so freuen wir uns vor allem auch auf die Saison 2015/2016, denn sobald die neuen Staffeln von The Walking Dead, Game of Thrones, Sherlock oder The Big Bang Theory ausgestrahlt werden, laufen die Streamingdienste heiß und für ein paar Wochen sind die Winterabende gerettet!

Zitat: „Nein, nicht spoilern! Ich hab gestern nur zwei Folgen geschafft!“

 

  • Die Gezielt-Einschalter

Vereinzelt gibt es aber auch bei uns noch traditionelle Serienkucker wie Benni und Hannes, die sich die wichtigen Sendetermine rot im Kalender anstreichen und pünktlich vor dem TV sitzen um bei Homeland oder The Big Bang Theory up to date zu sein. Durch teilweise unpassend terminierte Sendetermine kann es nur leider bei dieser Art des Seriengenusses passieren, dass man die ein oder andere Folge verpasst.

Zitat: „Sind da auch selber schuld, wenn die meinen, die müssen da erst um 11 `ne Folge bringen…“

 

  • Die DVD-Leiher

Oder besser gesagt: die DVD-LeiherIN, denn zu dieser Kategorie passt bei uns nur Hanna. Sie leiht sich regelmäßig Serienboxen bei Verwandten und Freunden aus und läuft so aber auch oft in Gefahr vom Serienfieber gepackt zu werden und abendelang auf dem Sofa zu liegen, bis die Staffel Big Bang Theory durchgekuckt ist.

Zitat: „Aber 24 konnt ich nicht ganz durchschauen, das wird ja soo blöd!“

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  • Die Zapper

In diese Schublade passt wohl mehr oder weniger jeder, aber bekennende Zapper sind bei uns Benni und Susi. Der Begriff „Zapper“ muss in diesem Falle aber etwas abgeschwächt werden. Zwar wird zu einem beliebigen Zeitpunkt eingeschalten, aber gewisse Sender werden zu gewissen Zeiten vorgezogen, sodass Benni und Susi oft bei Pro7 landen, um Folgen von Serien anzuschauen, die man zwar schon oft gesehen hat, aber die immer wieder unterhaltsam sind.

Zitat: „Simpsons hab ich zwar schon fünf bis sechs Mal durch, aber das geht immer!“

Schubladendenken abgeschlossen, sehr schön. Im Endeffekt verfolgen wir doch aber alle das gleiche Ziel: Gut unterhalten zu werden oder auch „einschalten, um abzuschalten“. Solange es aber draußen noch angenehm ist, genieße ich Feierabend für Feierabend die Wonne der Sonne. Trotzdem – um für die unangenehmere Hälfte des Jahres gewappnet zu sein, ist es gut zu wissen, dass man KollegInnen mit ausgeprägtem Seriengeschmack hat :)