Die Plätzchen sind verspeist, das neue Jahr eingeläutet und die neuen Vorsätze für 2016 notiert. Gleich zu Beginn des neuen Jahres starten wir hier mit einem neuen, interessanten Blogbeitrag! Das Thema: Social Media Strategien für Unternehmen. Also in die Tasten gehauen und los geht’s!

Ein Image ist das, was man bräuchte, dass die anderen denken, dass man so ist, wie man gerne wäre. – Frank-Markus Barwasser

Ein Social-Media-Auftritt gehört heute zum guten Ton, so dass die Zahl der in den Sozialen Medien aktiven Unternehmen kontinuierlich wächst. Bei vielen Unternehmen steht dabei aber lediglich die reine Präsenz im Fokus, als vielmehr die Verfolgung einer zielführenden Strategie und einer Ausschöpfung der Potenziale. Viele sind nur aus Angst aktiv, einen wichtigen Trend zu verpassen. Langfristig ist das aber keine gute Idee! Eines ist klar: Ein fundierter Social-Media-Auftritt kann nicht mal eben so nebenher laufen, hier sind Experten gefragt, die von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung verantwortlich zeichnen. Denn, worüber sich viele Unternehmen nicht im Klaren sind, Social Media ist ein Teil der Unternehmenskommunikation und sollte daher auch von Mitarbeitern mit entsprechendem Hintergrundwissen betreut werden. Am besten ist es das Social-Media-Team mit einer angemessenen personellen und finanziellen Ausstattung in die Unternehmenskommunikation zu integrieren oder durch eine erfahrene Agentur ausführen zu lassen. So kann das neue Team von den Erfahrungen und Konzepten des bestehenden Kommunikationsteams lernen und profitieren. Themen, die in der Unternehmenskommunikation gespielt werden, können so über weitere Kanäle hinweg bearbeitet werden und generieren mehr Aufmerksamkeit. Da die Sozialen Netzwerke besonders schnelllebig sind, lassen sich hier Themen auch schneller und aktueller verbreiten.

Strategie: Sinn oder Unsinn?

Wer sich eine Social-Media-Präsenz aufgebaut hat, sollte für sich auch klare Ziele definieren. Häufig sind diese recht simpel: mehr Aufmerksamkeit und Reichweite generieren. Doch ist das schon eine Strategie, ganz nach dem Motto: „Jetzt bauen wir erst mal eine Fan-Gemeinde auf und dann sehen wir weiter“? Was passiert, wenn die Brand Awareness tatsächlich wächst, das Employer Branding funktioniert und sich wirklich Kunden für das Unternehmen interessieren? Tja, dann steht das Unternehmen vor einem Problem – denn die eigentliche Arbeit beginnt erst, wenn die Fanbasis und die Community etabliert sind! Denn dann ist das Interesse der Kunden und Fans geweckt und erwarten auch spannende und interessante Inhalte. Genau die gilt es jetzt auch zu liefern.

Content is King

Mit Schlagzeilen erobert man Leser. Mit Informationen behält man sie. – Lord Alfred Northcliffe

Ist der erste Schritt getan, zeigt sich also, ob hinter den verschiedenen Kanälen ein Gesamtkonzept und eine echte Strategie stehen. Zu dieser gehört in erster Linie eine detaillierte Planung der Inhalte und Themen, also die Erstellung eines langfristigen Redaktionsplans auf Grundlage einer genauen Definition, welche Inhalte für die Zielgruppe des Unternehmens relevant und interessant sind. Auch in Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollte der Themenplan strategisch angelegt werden. Alles in allem muss die Gesamtbotschaft stimmen, die der Community vermittelt werden soll. Ganz wichtig: Eine der häufigsten Fehlerquellen bei der Themenplanung sind egozentrische Inhalte! Eine aktive und begeisterte Community entsteht nicht, wenn ein Unternehmen ständig nur über sich und seine Produkte spricht. Fans suchen vielmehr nach Themen, die ihre Bedürfnisse ansprechen und Antworten auf ihre Fragen und Probleme liefern – eine nachvollziehbare Verbindung zum Unternehmen natürlich vorausgesetzt. Daher gilt auch hier: Content is King, und zwar langfristig!

Im Hinblick auf eine langfristige und nachhaltige Kommunikation wird also klar, dass der Einstieg in ein Netzwerk gut überlegt sein sollte. Schließlich geht es nicht darum, den neuen Kanal für einige Wochen oder Monate, sondern über Jahre hinweg mit guten Inhalten zu versorgen. Welche Netzwerke sich für welches Unternehmen eignen, lest ihr hier in Kürze!