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Zurzeit komme ich einfach nicht aus dem Kopfschütteln und dem Hände vors Gesicht schlagen raus – so vieles läuft gerade schief in unserer Welt. Da kann und möchte  ich auch in meinem Blog nicht einfach zur launigen „Tagesordnung“ zurückkehren!

In den letzten Wochen hat es sich immer mehr seinen Weg aus meinem Inneren an die Oberfläche gebahnt: eine tiefe Enttäuschung über meine Mitbürger in (Ost-)Deutschland (Ja, ihr seid gemeint, ihr „besorgten“, xenophoben Wutbürger und Eurohasser, die ihr gerne noch das Wort „Neger“  benutzt und euch vor Kriegsflüchtlingskindern fürchtet!) aber auch das kleinstaaterische, nationalistische Gebaren in ganz Europa (Grüße an die Herren Seehofer, Orban, Cameron und Strache!) enttäuscht mich sehr.

Ich bin bedient! Was wurde aus der Idee einer europäischen, ja globalen Gesellschaft, die ich als Teenager in den 90er Jahren nach Ende des Kalten Krieges und dem Fall der Mauer noch für ein realistisches Ziel für die nähere Zukunft gehalten hatte? Heute – so scheint es mir – denkt jeder (sei es Privatmann, Staatsmann oder Staat) nur noch an sich und hat das große Ganze komplett aus den Augen verloren.

Als Optimist (ja, sieht man mir nicht gleich an! :) ) bleibt mir also nur zu hoffen, dass sich schnell wieder mehr Leute auf das große Ganze besinnen und mein Horrorszenario von tausenden abgeschotteter nationalistischer Kleinstaaten auf dieser Welt nicht bittere Realität wird.

#daumendrueck