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Ich könnte mir meinen Alltag mittlerweile ohne einen täglichen Energydrink kaum mehr vorstellen.

Da ich nicht zu unserer Kaffee- oder Teetrinkerfraktion gehöre, brauche ich eine Alternative, die mich wach hält oder mir zumindest einen Placebo-Effekt verpasst, der mich den Arbeitstag überstehen lässt – und da kommt das süße und ungesunde Getränk genau richtig!

 

Täglich gegen 12:00 Uhr beginnt die Expedition mit Jens und Benni zum nahe gelegenen Edeka, um sich mit einem Mittagessen, Snacks und Getränken zu versorgen. Während sich die beiden zum Sandwich-/Wrap-Stand begeben, laufe ich schnurstracks zur Getränkeecke, um mir meinen langersehnten Energydrink zu besorgen – und packe dann meistens doch zwei davon ein, falls ich am nächsten Morgen nicht fit sein sollte! Manchmal sind es sogar drei, aber dieser Fall tritt nur ein, wenn Katrin sich mal wieder einen „Koffeinkick“ verpassen möchte 😀  Auf dem Weg zur Kasse läuft mir dann auch oft schon Jens entgegen, der sich meistens auch noch einen Energydrink einpackt – und ab und zu kann selbst Benni dem Wachmacher nicht widerstehen.

 

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Verdauungspause ist es dann soweit: Es ist 13:48 und ich erinnere mich daran, dass mein Energydrink mittlerweile gekühlt sein müsste! (Fragt nicht wieso genau 13:48, aus irgendeinem Grund ist es fast immer diese exakte Uhrzeit, zu der mein Körper nach dem Getränk verlangt.) Ab zum Kühlschrank und dann mach es schon „Zisch“ und „Klack“ und mein Bedürfnis wird gestillt!

 

Doch Energydrink ist nicht gleich Energydrink

Mittlerweile gibt es unzählige Marken, Geschmackssorten und Varianten (mit Zucker, zuckerreduziert, Zero) von Energydrinks. Und keine neue Sorte bleibt unbemerkt, alles muss probiert werden! Trotz des breiten Portfolios werden bei uns in der Regel immer dieselben zwei getrunken – der „billige“ Booster Zero und der klassische Red Bull.

 

Das Pfand

Das Pfand wird in der Regel einmal im Monat von mir zurückgebracht (Danke nochmal an Jens, der mir all sein Pfand spendet!) und wenn ihr einigermaßen gut in Mathe seid, wisst ihr, dass sich da Einiges zusammensammelt. Um genau zu sein sind es Beträge im vierstelligen Bereich. (Ja… mit einem Komma dazwischen, aber für einen Azubi immerhin ein netter „Nebenverdienst“!) Dementsprechend lange dauert dann auch die Rückgabe des Pfands an der Maschine, die ich bis jetzt jedes Mal überfüllt habe und nach einem Mitarbeiter rufen musste…