PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Author: Tim Seitter

Search Engine Optimization

Für unsere Kunden haben wir tagtäglich mit dem Schreiben von Texten zu tun. Auf Wünsche und Anforderungen einzugehen, ist daher bei unserer Arbeit nichts Neues. Mit dem kometenhaften Aufstieg des Online-Marketings kommt seit einiger Zeit eine neue Variable hinzu – Google. SEO heißt hier das Zauberwort, das häufig als Star des Online-Marketings bezeichnet wird. Doch was ist SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization, oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es dient dazu, Internetseiten so zu gestalten, dass sie ein besseres Ranking in der Ergebnisliste von Google erreichen. Neben der technischen Gestaltung hat auch die inhaltliche Gestaltung einen hohen Stellenwert bei der Suchmaschinenoptimierung. So sind die wichtigsten SEO-Bestandteile relevante Inhalte, der Einsatz von Keywords, Titel Tags und Meta-Beschreibungen sowie die interne Verlinkung auf der eigenen Homepage. Beim Schreiben von Texten muss also unter anderem berücksichtigt werden, dass sie Passagen und Keywords enthalten, die Nutzer so bei Google eingeben, um etwas zu finden. Außerdem sollten die Texte einzigartig, ausreichend lang und aktuell sein. Dieses Maßnahmen-Paket wird als Onpage-Optimierung bezeichnet.

Besonders wichtig sind außerdem Links von anderen Seiten, die auf die eigene verlinken, sogenannte Backlinks. So stellt Google fest, ob es sich um eine vertrauenswürdige Seite handelt. Diese Maßnahme wird als Offpage-Optimierung bezeichnet.

 

 

Blog SEO

Das Google-Suchergebnis der PresseCompany. Quelle: Screenshot Google

 

Doch wozu dieser ganze Aufwand? Google untersucht Internetseiten mit Hilfe eines Algorithmus darauf, wie gut sie sich für einen menschlichen Leser eignen und sortiert die Seiten in einem Ranking. So garantiert Google, dass die Nutzer schnell und auf direktem Weg zu ihrem Suchergebnis kommen. Und Google macht seinen Job gut. Mittlerweile sind es die User der Suchmaschine gewohnt, ohne lang zu scrollen, bereits auf der ersten Suchergebnisseite ihr Ergebnis zu finden. Das hat zur Folge, dass nur noch ein sehr kleiner Teil auf die zweite oder die darauf folgenden Seiten der Suchergebnislisten schaut. Für Unternehmen oder Dienstleister ist es daher extrem wichtig, im Ranking weit vorne zu stehen, um wahrgenommen zu werden – neben Empfehlungen aus den sozialen Netzwerken und direkten Zugriffen ist Google der häufigste Weg, wie Kunden auf eine Internetseite kommen.

Allerdings kann eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung unter Umständen sehr lange dauern. Deshalb bietet Google den Dienst Google AdWords an. Werbetreibende können hier Anzeigen schalten, um im Ranking weiter oben zu landen. Diese Möglichkeit eignet sich besonders, um kurzfristig zu werben und so einen hohen Traffic zu generieren.

Für eine langfristige Positionierung im oberen Teil des Rankings, ist die Optimierung von Internetseiten, hinsichtlich der Vorlieben von Google, die Grundlage für hohen Traffic über die Suchmaschine. Unternehmen oder Dienstleister, die sich auf lange Sicht im Internet Gehör verschaffen wollen, kommen daher nicht um SEO herum. Werden die wichtigsten Faktoren beachtet und die Inhalte für den Nutzer optimal aufbereitet, werden die Sichtbarkeit und damit auch der Traffic sowie die Konversionsrate gesteigert.

 

Was ist Influencer-Marketing?

Was sich im ersten Moment so anhört wie die Werbekampagne einer hartnäckigen Grippe, ist aktuell einer der angesagtesten Marketing-Trends. Influencer haben nämlich nichts mir der Influenza gemeinsam, sondern sind Personen, die aufgrund ihrer starken Präsenz und hohen Followerzahlen in den sozialen Netzwerken für Werbung und Vermarktung in Frage kommen. Die Bezeichnung ist abgeleitet aus dem englischen „to influence“, was so viel bedeutet wie „beeinflussen“. Besonders beliebt für diese Art des Marketings sind die Online-Dienste Instagram und YouTube.

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Menschen sind eher dazu veranlagt, Dinge gut zu finden und zu kaufen, die sie von Freunden, Bekannten oder prominenten Vorbildern empfohlen bekommen. Studien, wie die des New Yorker Medienunternehmens Nielsen, belegen, dass persönliche Empfehlungen einen größeren Einfluss auf das Konsumentenverhalten im Vergleich zu allen anderen Werbeformen haben. Genau das machen sich Marken und Unternehmen mit dem Influencer-Marketing zu Nutzen. Influencer machen eine Marke oder ein Produkt zum Gesprächspunkt unter ihren Fans, empfehlen dies ihrer Zielgruppe weiter und schaffen passende Inhalte. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Influencer verpacken die Werbebotschaften in Videos, Bilder, Produkttests oder Tutorials.

Influencer

Quelle: Screenshot Instagram Thomas Müller

Influencer-Marketing ist eine Möglichkeit des Online-Marketings, um Botschaften, vorbei an Adblockern, zu den Konsumenten zu bringen. Denn um Adblocker müssen sich Influencer keine Sorgen machen. Der Hinweis „werblicher Inhalt“ oder „Ad“ ist oft das einzige Zeichen, woran Konsumenten einen gesponserten Inhalt erkennen können.

Im Prinzip ist es möglich, für jede Art von Produkt erfolgreiches Influencer-Marketing zu betreiben. Zwar ist es naheliegender, für Mode oder Gadgets mit Influencern zu werben, aber auch andere Zielgruppen eignen sich dafür. Denn nicht nur die Followerzahl der Influencer ist entscheidend, sondern auch wie und wo sie vernetzt sind.

Deshalb nutzen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen dieses neue Marketing-Tool. Zu den bekanntesten gehören unter anderen die Deutsche Bahn oder der Drogeriekonzern dm. Aber auch Unternehmen aus anderen Branchen, wie der Münchner Verlag Vision Media oder der GdW, setzen bei ihrer Marketingstrategie auf Influencer. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen arbeitet beispielsweise mit dem YouTuber Julian Jarow zusammen, um für den Ausbildungsberuf des Immobilienkaufmanns zu werben. Auf seinem Kanal „Julianvlogt“ mit über 400.000 Abonnenten ist ein Video zu sehen, in dem sich der Influencer mit seiner Karriere nach seiner YouTube-Zeit beschäftigt und dabei auf den Beruf des Immobilienkaufmanns stößt.

Dieses Beispiel zeigt, dass mit kreativen Ideen Influencer-Marketing in nahezu jeder Branche möglich ist.

Mir gefällt dieser Tweet nicht

 

Five people texting. Social media concept

Quelle: iStock

 

Als PR-Volontär ist es einer meiner Aufgaben, unsere Social Media-Kanäle mit interessanten Posts zu versorgen. Bei meiner Recherche nach neuem Content treffe ich immer wieder auf teilweise kuriose Fundstücke. So auch heute. Auf der Website des britisch-amerikanischen Nachrichten-Anbieters Mashable habe ich erfahren, dass der Kurznachrichtendienst Twitter seit Ende des letzten Jahres die Option anbietet, Beiträge mit einem virtuellen Daumen nach unten zu bewerten. „Mir gefällt dieser Tweet nicht“ heißt diese Option ganz konkret. Handelt es sich dabei um den sagenumwobenen Dislike-Button, dessen Einführung Facebook seit Jahren bekämpft? Das muss ich ausprobieren!

Auf unserem Twitterprofil @pressecompany teste ich die neue Option. Ich suche nach einem Tweet in der Timeline, der mir unpassend erscheint. Gefunden. „Mir gefällt dieser Tweet nicht“, gesehen und gedrückt. Dabei fällt mir auf, wie präzise dieser kurze Satz verdeutlicht, was ich von dem Beitrag halte. Während ich noch darüber nachdenke, ist er schon verschwunden. Stattdessen erscheint ein Vermerk: „Danke! Twitter nutzt das, um Deine Timeline besser zu machen.“ Bei der Option handelt es sich also nicht um einen Dislike-Button, wie ihn viele Social Media-User schon lange einfordern, sondern um eine Option, die den Newsfeed-Algorithmus beeinflusst. Schon länger ist klar, dass Facebook, Twitter und Co. nicht mit der Last In-First Up-Methode arbeiten, sondern ein komplexer Algorithmus darüber entscheidet, was wir sehen und was nicht. Was wir liken, teilen oder wie lange wir einen Beitrag anschauen, verarbeitet der Algorithmus, zieht daraus seine Schlüsse und entscheidet, was in der individuellen Timeline erscheint und was nicht. Das alles passiert ohne aktives Zutun der Nutzer. Mit der neu eingeführten Option bietet Twitter die Möglichkeit, den Algorithmus aktiv zu beeinflussen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Seiten, die unpassende oder nicht relevante Beiträge schreiben zu entfolgen oder sogar zu blockieren, aber oft wird der Gegenüber dadurch alarmiert (wenn auch nicht direkt) und es kommt zu unnötigen Auseinandersetzungen. Mit der neuen, viel leiseren Variante – Twitter „zählt“ keine Dislikes – haben Nutzer dagegen die Möglichkeit, ohne großes Aufsehen ihre Timeline zu lenken.

Allerdings sollte die Auswahl nur mit Bedacht erfolgen, da es keine Möglichkeit gibt, sie in Zukunft wieder rückgängig zu machen, wenn sie nicht sofort danach widerrufen wird. Denn es ist davon auszugehen, dass die Auswahl den Algorithmus durch das aktive Signal des Nutzers deutlich beeinflusst. Außerdem vergrößert sich durch die neue Option die sogenannte Filterblase, das heißt es werden nur noch Beiträge angezeigt, die dem persönlichen Denken und Empfinden des Nutzers zusagen. Kritische Stimmen gehen unter. In unserer heutigen Zeit, in der kritisches Denken ungemein wichtig ist, muss daher sehr genau darauf geachtet werden, wann man die Option anwendet und wann nicht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Twitter die Neuerung nicht an die große Glocke hängt und darüber hinaus, wie eine kurze Recherche ergab, auch nicht bei jedem Tweet zur Verfügung stellt. Während wir Twitter also helfen sollen, den Algorithmus zu beeinflussen, beeinflusst der Algorithmus, wie wir den Algorithmus beeinflussen können. Irgendwie gefällt mir das nicht.

Der Weg zur Arbeit

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Wie kommt man in Stuttgart am schnellsten von A nach B? Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Seit dieser Woche bin ich Volontär bei der PresseCompany und jetzt heißt die Frage für mich ganz konkret: Wie komme ich am schnellsten von Riedenberg in die Reinsburgstraße? Riedenberg liegt in der Nähe des Fernsehturms. Oben. Die Reinsburgstraße befindet sich im Herzen Stuttgarts. Unten.

Auto? Wäre sicher die gemütlichste Alternative. Aber in der Landeshauptstadt sind Parkplätze Mangelware. Außerdem ist der morgendliche Berufsverkehr das reinste Chaos. Und da wäre natürlich noch die ewige Feinstaubdiskussion. Aber lassen wir das. Auf das Auto ist meine Wahl jedenfalls nicht gefallen.

Bahnfahren? 2,90 Euro pro Fahrt sind nicht gerade günstig. 25 Minuten reine Fahrzeit sind gut. Allerdings brauche ich zu Fuß, von Zuhause aus, zehn Minuten zu meiner Haltestelle. Von der Haltestelle Schwabstraße in die Reinsburgstraße sind es nochmal fünf Minuten. Bahnfahren ist also teuer und für mich nur auf den ersten Blick schnell. Daher ist die Bahn auch raus.

Laufen? Nein.

Fahrrad? Keine laufenden Kosten und 30 Minuten von meiner Haustür zur Arbeit. Unschlagbare Argumente. Außerdem fahre ich sowieso gerne Rad. Das Fahrrad ist mein Favorit.

Der erste Arbeitstag. Tasche gepackt, Helm auf, Jacke zu und los. Ich stelle fest, dass es Anfang April morgens noch etwas kalt ist. Eigentlich fahre ich nur den Berg runter. Erst auf der Straße und dann durch den Wald, dann wieder auf der Straße. Die Autofahrer, die ich auf meinem Weg passiere, wirken nicht gerade begeistert. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie im Stau stehen. Ich bin froh, dass ich nicht in einem dieser Autos sitze. In der Reinsburgstraße angekommen, schließe ich mein Fahrrad ab. Eine App sagt mir, dass ich 339 Höhenmeter zurückgelegt habe, 236 davon bergab. Ich bin zufrieden mit meiner Wahl, auch wenn ich kurz an die Heimfahrt denke, auf der ich das alles wieder hochfahren muss.

Wir spulen vor. Feierabend. Ich hatte einen tollen ersten Arbeitstag und jetzt geht es wieder nach Hause. Helm auf, Jacke zu und los. Es geht fast nur bergauf. Ich mache meine Jacke wieder auf, dann ziehe ich sie ganz aus. Die Autofahrer, die mich auf meinem Weg passieren, wirken immer noch nicht begeistert. Keine Ahnung wieso. Ist mir auch egal. Ich würde jetzt gerne in einem dieser Autos sitzen. Dann habe ich es endlich geschafft. Ich bin oben. Die letzten Meter rolle ich bergab nach Hause. Auch wenn der Heimweg anstrengend war, fühle ich mich, jetzt wo ich oben bin, gut.

Die nächsten Tage werde ich wieder mit meinem Fahrrad losziehen. Und wenn ich mal gar keine Lust auf die Heimfahrt habe, fahren mein Rad und ich einfach mit der Zahnradbahn den Berg hoch.

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