PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Author: Susi

Social Media Strategie to Go: Nur der Überzeugte überzeugt

Die Plätzchen sind verspeist, das neue Jahr eingeläutet und die neuen Vorsätze für 2016 notiert. Gleich zu Beginn des neuen Jahres starten wir hier mit einem neuen, interessanten Blogbeitrag! Das Thema: Social Media Strategien für Unternehmen. Also in die Tasten gehauen und los geht’s!

Ein Image ist das, was man bräuchte, dass die anderen denken, dass man so ist, wie man gerne wäre. – Frank-Markus Barwasser

Ein Social-Media-Auftritt gehört heute zum guten Ton, so dass die Zahl der in den Sozialen Medien aktiven Unternehmen kontinuierlich wächst. Bei vielen Unternehmen steht dabei aber lediglich die reine Präsenz im Fokus, als vielmehr die Verfolgung einer zielführenden Strategie und einer Ausschöpfung der Potenziale. Viele sind nur aus Angst aktiv, einen wichtigen Trend zu verpassen. Langfristig ist das aber keine gute Idee! Eines ist klar: Ein fundierter Social-Media-Auftritt kann nicht mal eben so nebenher laufen, hier sind Experten gefragt, die von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung verantwortlich zeichnen. Denn, worüber sich viele Unternehmen nicht im Klaren sind, Social Media ist ein Teil der Unternehmenskommunikation und sollte daher auch von Mitarbeitern mit entsprechendem Hintergrundwissen betreut werden. Am besten ist es das Social-Media-Team mit einer angemessenen personellen und finanziellen Ausstattung in die Unternehmenskommunikation zu integrieren oder durch eine erfahrene Agentur ausführen zu lassen. So kann das neue Team von den Erfahrungen und Konzepten des bestehenden Kommunikationsteams lernen und profitieren. Themen, die in der Unternehmenskommunikation gespielt werden, können so über weitere Kanäle hinweg bearbeitet werden und generieren mehr Aufmerksamkeit. Da die Sozialen Netzwerke besonders schnelllebig sind, lassen sich hier Themen auch schneller und aktueller verbreiten.

Strategie: Sinn oder Unsinn?

Wer sich eine Social-Media-Präsenz aufgebaut hat, sollte für sich auch klare Ziele definieren. Häufig sind diese recht simpel: mehr Aufmerksamkeit und Reichweite generieren. Doch ist das schon eine Strategie, ganz nach dem Motto: „Jetzt bauen wir erst mal eine Fan-Gemeinde auf und dann sehen wir weiter“? Was passiert, wenn die Brand Awareness tatsächlich wächst, das Employer Branding funktioniert und sich wirklich Kunden für das Unternehmen interessieren? Tja, dann steht das Unternehmen vor einem Problem – denn die eigentliche Arbeit beginnt erst, wenn die Fanbasis und die Community etabliert sind! Denn dann ist das Interesse der Kunden und Fans geweckt und erwarten auch spannende und interessante Inhalte. Genau die gilt es jetzt auch zu liefern.

Content is King

Mit Schlagzeilen erobert man Leser. Mit Informationen behält man sie. – Lord Alfred Northcliffe

Ist der erste Schritt getan, zeigt sich also, ob hinter den verschiedenen Kanälen ein Gesamtkonzept und eine echte Strategie stehen. Zu dieser gehört in erster Linie eine detaillierte Planung der Inhalte und Themen, also die Erstellung eines langfristigen Redaktionsplans auf Grundlage einer genauen Definition, welche Inhalte für die Zielgruppe des Unternehmens relevant und interessant sind. Auch in Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollte der Themenplan strategisch angelegt werden. Alles in allem muss die Gesamtbotschaft stimmen, die der Community vermittelt werden soll. Ganz wichtig: Eine der häufigsten Fehlerquellen bei der Themenplanung sind egozentrische Inhalte! Eine aktive und begeisterte Community entsteht nicht, wenn ein Unternehmen ständig nur über sich und seine Produkte spricht. Fans suchen vielmehr nach Themen, die ihre Bedürfnisse ansprechen und Antworten auf ihre Fragen und Probleme liefern – eine nachvollziehbare Verbindung zum Unternehmen natürlich vorausgesetzt. Daher gilt auch hier: Content is King, und zwar langfristig!

Im Hinblick auf eine langfristige und nachhaltige Kommunikation wird also klar, dass der Einstieg in ein Netzwerk gut überlegt sein sollte. Schließlich geht es nicht darum, den neuen Kanal für einige Wochen oder Monate, sondern über Jahre hinweg mit guten Inhalten zu versorgen. Welche Netzwerke sich für welches Unternehmen eignen, lest ihr hier in Kürze!

Presse(ist)arbeit und lohnt sich

In den letzten Wochen haben wir viel darüber gelesen wie wir hier in der PresseCompany Tag für Tag unseren Alltag bestreiten ­– mit viel Kaffee, ausgefallenen Mittagsessen-Bestellungen oder dem leidigen Fußballgesprächsthema am Mittagstisch. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Was machen wir hier eigentlich den ganzen Tag? Um an dieser Stelle mal etwas zu verdeutlichen, dass wir hier tagtäglich nicht nur Kaffee trinken und Schokolade futtern, werde ich mich daher heute mal einem etwas ernsteren Thema zuwenden und euch zeigen, dass wir nicht nur ein zusammengewürfelter Haufen unterhaltsamer (mehr oder weniger) Junggebliebener sind, sondern dass wir auch fachlich verstehen was wir tun.

 

Eine unserer Kernkompetenzen ist die Pressearbeit. Hier beraten wir hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der Wohnungs-, Immobilien- und Energiewirtschaft sowie der SHK-Branche. Immer wieder kommt in der Kommunikationsbranche leider die Frage auf, ob Pressearbeit für sogenannten KMU überhaupt sinnvoll ist und was darüber in der Realität erreicht werden kann. Dieser Frage nach der Sinnhaftigkeit und ob sich Pressearbeit auch für kleine Unternehmen lohnt, will ich an dieser Stelle nachgehen.

 

Pressearbeit – ja oder nein?

Große Firmen stecken oft große Budgets in die Pressearbeit ihres Unternehmens. Schließlich unterstützt eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit langfristig den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg. Aber auch KMU profitieren von einer strategischen PR-Arbeit wie wir sie anbieten: Durch mehr Bekanntheit, ein besseres Image und eine nach außen gelebte Unternehmenskultur werden KMU attraktiver für Kunden, Partner, Investoren und neue Mitarbeiter.

 

PR für mittelständische Unternehmen wird noch immer unterschätzt. Dabei ist der Mittelstand die tragende Säule in Deutschlands Wirtschaft und steht damit im Fokus der Öffentlichkeit. Viele Unternehmer sind aber bis heute der Ansicht, dass Leistungen und Produkte in diesem Segment für sich selbst sprechen müssen. Dabei ist PR gerade für kleinere Unternehmen ein wichtiges Instrument: Eine fokussierte PR-Arbeit kann mittelständischen Unternehmen in Ergänzung zu anderen Kommunikationsinstrumenten dabei helfen, sich vom Wettbewerb abzuheben und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Natürlich muss diese gezielt und in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie erfolgen, denn nur dann kann sie Wirkung zeigen. Die Öffentlichkeit sollte das Unternehmen als solches wahrnehmen und über dessen Produkte und Dienstleistungen langfristig ins Gespräch kommen. Aber wieviel Pressearbeit ist für kleinere Unternehmen sinnvoll?

 

Schaffung einer Kommunikationsgrundlage

Gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlt oft das Budget für PR und nur in seltenen Fällen verfügen sie über eine eigene Kommunikationsabteilung. Dennoch ist es besser etwas zu sagen, als gänzlich den Mund zu halten. Wer nicht von sich reden macht, über den wird auch nicht gesprochen. Dabei ist Bekanntheit doch eines der wichtigsten Ziele einer jeden Firma.

 

Unternehmen, die mit ihrer Unternehmenskommunikation ganz von vorne anfangen, haben die Chance zur Gestaltung. Sie können mit ein wenig Aufwand eine solide Kommunikationsgrundlage schaffen. Dafür bedarf es zunächst eines übergeordneten Kommunikationsfahrplans – Ziele und Zielgruppen müssen definiert und ausgearbeitet werden. Eine Kernbotschaft, die sich nachhaltig in den Köpfen der Zielgruppe verankert, muss gefunden werden. Ziele und Zielgruppe müssen aber in jedem Fall im Einklang mit der Unternehmensstrategie und den in der Unternehmensplanung oder im Business Plan festgeschriebenen Grundsätzen stehen. Unseren Kunden helfen wir, diese zu definieren.

 

Die Basis guter Pressearbeit

Zur Basis einer guten Pressearbeit gehört in erster Linie ein guter, aussagekräftiger Webauftritt, der auf die Bedürfnisse der (Fach-)Journalisten eingeht und sie schnell mit den wichtigsten Informationen versorgt. Ebenso gehören ein Journalistenverteiler mit den wichtigsten Medienkontakten, sowie eine breite Themensammlung für die Kommunikation dazu. Gegenüber großen, bereits bekannten Unternehmen haben mittelständische Unternehmen meist einen großen Vorteil, was den Informationsgehalt ihrer PR-Themen angeht: Die Produkte und die Innovationskraft von kleineren Unternehmen finden Journalisten oft spannender – es sind Geschichten, über die nicht jeder spricht. Für jede Story muss allerdings erst der richtige Aufhänger identifiziert werden, um den Redakteur für sich zu gewinnen. Eine Hürde, die oft langjährige Erfahrung voraussetzt. Denn nur, weil die Führungsriege vom Thema überzeugt ist, muss das noch längst nicht dem Journalisten gefallen. Hier gilt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“ Dabei können externe Kommunikationsdienstleister wie wir bei der PresseCompany helfen, indem wir Inhalte entsprechend planen und aus einem sachlichen Thema eine spannende Story stricken. Eine wirkungsvolle PR-Strategie baut nicht auf einer einmaligen Aktion auf, sondern sollte über einen längeren Zeitraum angelegt sein. Denn PR gleicht eher einem Marathon, keinem Sprint.

 

Zu Beginn ist es daher ratsam mit einem Experten die Weichen für eine zukünftige, fundierte Pressearbeit zu legen und eine zielgruppengerechte PR-Strategie zu erarbeiten. Neben der Expertise sind eine neutrale Sicht und die Unvoreingenommenheit eines externen Beraters bei der Strategieentwicklung durchaus sinnvoll. Bei der Umsetzung kann der wesentliche Teil aus dem Unternehmen selbst kommen, da dieses Inhalte und Standpunkte am besten überschauen kann. Für die Erstellung von Artikeln, die dann verschiedenen Medien angeboten werden, empfiehlt sich dann wieder die Neutralität eines externen Beraters.

 

PR-Maßnahmen definieren

Bei der Umsetzung der PR-Strategie gibt es auch für mittelständische Unternehmen eine breite Palette unterschiedlicher PR-Maßnahmen, die in die Kommunikationsstrategie eingebaut werden können. Das können beispielsweise Unternehmensbroschüren, Kundenzeitschriften, Sponsoringkooperationen, Veranstaltungen, Artikel über aktuelle Themen und bezahlte PR-Veröffentlichungen sein. Je nach Budget kombinieren wir diese für unsere Kunden und arbeiten sie zielgruppenorientiert aus. Damit nicht vorschnell teure Fehlentscheidungen getroffen werden, sollte die Auswahl jedoch erst nach der Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie erfolgen. So sind Erfolge auch für kleine Budgets realisierbar.

 

Eine Maßnahme, an der von Anfang an kein Weg vorbeiführt, ist die Entwicklung eines Corporate Design (CD), das den Wiedererkennungswert des Unternehmens in der Öffentlichkeit forciert. Denn: Je größer dieser ist, desto mehr erleichtert dies die PR-Arbeit. Neben dem CD sind Pressetexte das, was der Zielgruppe am stärksten im Gedächtnis bleibt. Das Streuen von interessanten Texten mit hohem Informationsgehalt ist also eine Maßnahme, die als eine der ersten umgesetzt werden kann. Ein guter PR-Text trifft die Message des Unternehmens auf den Punkt und erweckt beim Empfänger unterschwellig ein Gefühl des Vertrauens und Verstehens für Produkte und Dienstleistungen.

 

Unterstützung vorhandener PR-Aktivitäten durch Social Media

Als Unterstützung der PR-Aktivitäten nutzen laut einer Studie des Branchenverbands BITKOM mittlerweile auch rund die Hälfte der Deutschen Unternehmen Social-Media-Kanäle als weiteres Kommunikationstool – wir natürlich auch. Durch die Integration vorhandener Webaktivitäten mit Social-Media-Kanälen lassen sich große Reichweitensteigerungen erzielen. Zudem sorgen kreative Kampagnen für maximale Aufmerksamkeit und Werbewirkung. Der Vorteil für mittelständische Unternehmen: Brandingkampagnen in Printmedien, Radio oder TV sind oft sehr teure und aufwendige Maßnahmen, originelle und gut geplante Social-Media-Kampagnen können dagegen wesentlich mehr Menschen erreichen, bieten vollständige Erfolgsanalysen und kosten nur einen Bruchteil von langlaufenden Printkampagnen.

 

PR steigert den Bekanntheitsgrad

Fazit: Unternehmenskommunikation kann auch mit kleinem Budget erfolgreich sein. Je nach Geschäftsmodell und Unternehmen sollte PR eine mindestens genauso wichtige Rolle einnehmen wie die Werbung. Die Wirkung ist langfristig angelegt und mit den Maßnahmen können komplexere Aussagen transportiert werden als in der eher plakativ ausgerichteten Werbung. Anders als Werbung, die oft den unmittelbaren Kaufanreiz stimulieren soll und sich auf das zu vermarktende Produkt beziehungsweise den Produktnutzen konzentriert, enthält PR nur indirekte Kaufsignale und fokussiert auf die Vermittlung von eher sachlichen und allgemein relevanten Informationen, trägt damit also spürbar zur Imagesteigerung bei. Eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kann so unterstützend bei der Markteinführung neuer Produkte oder der Erschließung neuer Vertriebskanäle wirken und den Aufbau von Bekanntheit und Image mittelständischer Unternehmen unterstützen. Als Experten helfen wir hier natürlich gerne weiter!

 

36 Grad und es wird noch heißer…!

Collage

Endlich ist die große Hitze erstmal vorbei und das Gehirn bekommt wieder genug Sauerstoff um sich wieder wichtigen Themen im Alltag zuzuwenden. Zeit also, ein paar Zeilen über die letzten Tage hier im Büro niederzuschreiben. Bei 38 Grad Außentemperatur und saunaähnlichen Temperaturen in den Büroräumen ­war viel Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wir alle haben uns so auf ihn gefreut, den Sommer. Was haben wir im Winter davon geträumt endlich wieder im T-Shirt aus dem Haus gehen zu können, in der Mittagspause die Sonne zu genießen, am Wochenende von einem Straßenfest zum anderen zu tingeln oder endlich wieder eine gute Figur im Freibad zu machen? Doch Temperaturen von bis zu 38 Grad, wie in der vergangenen Woche, hat da wohl noch keiner erwartet. Da ist viel Kreativität gefragt um bei der Hitze nicht die Nerven zu verlieren – und die gibt es bei der PresseCompany natürlich reichlich.

Da gibt es zum einen die Mir-macht-die-Hitze-gar-nichts-aus-Fraktion. Dazu gehören vor allem unsere zwei Volontärinnen, die selbst bei Höchsttemperaturen von 38 Grad entspannt in ihrem Büro sitzen, sich täglich eine Packung Ben & Jerrys Eiskrem vom Lieferdienst bestellen und sich in der Mittagspause sogar im Garten in die pralle Sonne wagen. Auf mehrmalige Nachfrage ob sie sich nicht wenigstens den Luxus eines Ventilators gönnen wollen (der wohlgemerkt unbenutzt bei uns im Abstellraum steht), bekam ich nur ein „Ach nein, das geht schon. So warm finden wir es gar nicht…“, zurück. Ähm.. ok. Hut ab Mädels, an euch kann ich mir noch ein Beispiel nehmen!

Eine weitere Gruppe – und zu dieser gehören in erster Linie unser Unitleiter Corporate Publishing Benjamin, unsere Mädels aus dem Damenzimmer Jeannette, Katrin und Anja, Redakteurin Hanna und meine Wenigkeit  – hat sich in den letzten Tagen mit einem schlichten Ventilator zufriedengegeben. Das funktioniert gut, solange man sich den Ventilator frontal auf das Gesicht richtet. Jegliche Abweichungen führen nämlich zu sofortigem Schwitzen. Da kann einem schon mal das Herz in die Hose rutschen, wenn der Ventilator, der mir in den letzten Tagen so treue Dienste geleistet hat, am Montagmorgen plötzlich unauffindbar ist. Gibt es jetzt etwa schon Ventilatoren-Diebe?! Nein, Entwarnung! Unser Chef hat sie sich nur über das Wochenende ausgeliehen und auch pünktlich zur großen Hitze wieder mitgebracht. Puhhh….

Der einzige Nachteil an dieser Art der Abkühlung: Der Geräuschpegel der Windmacher ist unerträglich und macht eine Unterhaltung in Zimmerlautstärke unmöglich. Laut Gesetz sind in gewerblichen Anlagen tagsüber Geräuschemissionen von 65 dB zulässig, in reinen Wohngebieten lediglich 50 dB. Ich hoffe jetzt einfach mal unser Gebäude zählt zu ersterem, sonst gibt es eventuell bald Ärger mit den Nachbarn… Und liebe Kunden bitte habt Verständnis: Wenn wir Sie am Telefon nicht gleich verstehen weil der Geräuschpegel so laut ist, wollen wir Sie nicht abwimmeln, sondern versuchen lediglich für Sie einen kühlen Kopf zu bewahren!

Kommen wir zu den wohl glücklichsten und damit in den letzten Tagen wohl produktivsten Mitarbeitern unserer Agentur: Grafiker/in Christina, Jens und Boris sowie unserem Redakteur Johannes. Sie gehörten zu der Minderheit in der Bürowelt, die sich tatsächlich über eine Klimaanlage im Zimmer freuen durften (Dazu muss man sagen: Das Zimmer hat die Klimaanlage das ganze Jahr über tapfer verteidigt und sich den Besitz damit redlich verdient). Bei 38 Grad saßen die vier also ganz entspannt in ihrem Büro – Rollladen runter, Schlauch der Klimaanlage aus dem Fenster und immer wieder mit der Gießkanne Wasser nachfüllend. Hach ist der Sommer entspannt, oder? Gut, dass es jede Menge Themen gibt, die natürlich nur im Grafikzimmer besprochen werden können… Beim Verlassen des Zimmers konnte es jedoch passieren, dass man nett darauf hingewiesen wurde doch bitte die Türe wieder zu schließen. Die Temperaturen „da draußen“ (damit ist der Rest der Agentur gemeint) sind ja auch unerträglich!

Bleibt eigentlich nur noch einer zu erwähnen, und das ist unser Chef Rainer. Dieser tingelte in den letzten Tagen wie immer zwischen Golfplatz, deutschlandweiten Geschäftsterminen und unserem 38 Grad-heißen Büro herum. Eigentlich frage ich mich an dieser Stelle nur eins: Wie machst du das alles bei der Hitze??

Zum Schluss habe ich für Sie noch einen ganz speziellen Tipp für die nächste Hitzewelle: Machen Sie es doch einfach wie unsere Eventmanagerin Katrin: Den Mülleimer der Kollegin „ausleihen“ (in diesem Fall meiner, da dieser ja „groß genug“ ist), Müllbeutel rein, kaltes Wasser eingießen und Füße unter dem Schreibtisch reinhängen. Das erfrischt und hält den Körper auf Betriebstemperatur. Blöd nur wenn man dann aufstehen muss um seine Ausdrucke am Drucker zu holen. Gut, dass Katrin so nette Kollegen hat…!

Sind Sie ein echter PR-Profi?

 

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Kaffee trinken, Kontakte pflegen, Tabellen erstellen, E-Mails hin- und herschieben, Kaffee trinken, Pressemitteilungen verfassen und von einem Meeting ins andere hetzen –  PR kann doch jeder, oder? Weit gefehlt! Wir erklären, welche Voraussetzungen Sie erfüllen sollten, um in der PR ganz groß rauszukommen.

Sie wollen in der PR arbeiten? Prima, damit erfüllen Sie schon mal die erste Voraussetzung. Um in der Branche erfolgreich zu sein, sollten Sie aber auch auf jeden Fall…

…koffeinabhängig sein

Der erste Weg am Morgen führt den PR-Menschen zur Kaffeemaschine (hier empfiehlt sich ein Kaffeevollautomat, da dieser über den Tag verteilt mehr Abwechslung bietet). Erst dann kann der PRler entspannt den PC hochfahren und bei einem frischen Cappuccino seine E-Mails checken. Und keine Sorge, wem Kaffee nicht schmeckt: In der PR ist jedwedes koffeinhaltige Getränk erlaubt – von Cola bis Red Bull. Hauptsache Koffein.

 

…immer auf Zack sein

PR-Menschen stehen immer unter Strom – und das ist nicht nur auf den Koffeinkonsum zurückzuführen. Vier Meetings, zwei Pressemitteilungen verfassen, eine Pressekonferenz organisieren und zahlreiche endlose Telefonate am Tag, für den PR-Profi kein Problem. Drei Stunden Schlaf sind schließlich genug um am nächsten Tag wieder voll durchzustarten, wäre da nicht nachts um 4 Uhr der dringende Anruf des Kunden wegen einer Excel-Tabelle gewesen… Aber egal, Red Bull macht´s möglich!

 

…Excel-Listen im Schlaf erstellen

In der PR laufen oft viele Projekte zeitgleich – wie soll man da noch den Überblick behalten? Für PRler aber kein Problem. Um den Überblick zu bewahren werden eben Merklisten erstellt: To-Do-Listen, Projektlisten, Kundenlisten, Mediapläne, PR-Pläne und, und, und. Sollte dann doch die ein oder andere Information mal durchrutschen: Microsofts Excel ist eben auch nicht perfekt.

 

…ein echter Teamplayer sein

In der PR gibt es grundsätzlich immer einen Grund für eine Besprechung. Ob bei der Strategieentwicklung oder beim Brainstorming zu Projektinhalten, komplexe Themen erarbeiten sich einfach leichter im Team. Wer sich also nicht gerade 12 Stunden am Tag allein in sein Büro einschließen will, seine Kollegen am liebsten nur über die E-Mailadresse kennt und jedes Mal zusammenschrickt wenn das Telefon für eine Telefonkonferenz klingelt, könnte in der PR gerade richtig sein.

 

…immer up-to-date sein

PR-Menschen verfolgen 24 Stunden, 7 Tage die Woche die Nachrichten und gehören damit zu der Kategorie „News Junkie“. Wer mit einem PR-Menschen befreundet ist, braucht faktisch keinen Fernseher mehr. Sätze wie: „Hast du das gehört?“, „Hast du den Artikel schon gelesen?“ und „In der Sendung gestern wurde das auch heftig diskutiert“, stehen bei PRlern auf der Tagesordnung. Wer also beim Frühstück morgens lieber Candy Crush spielt als die Zeitung zu durchforsten, sollte sich lieber für eine Karriere als Game Designer entscheiden.

 

Social-Media-affin sein

Schon beim ersten Kaffee am Morgen steht das Smartphone nicht mehr still: Eine Twitter-/Xing- und Facebook-Benachrichtigung nach der anderen leuchtet auf dem Display auf. Face-to-Face-Kommunikation? Brauchen Sie nicht! Kollegen, Kunden und Unternehmen – in den Sozialen Netzwerken finden Sie wirklich alles. Und mit alles meinen wir auch alles: Schon mal in letzter Zeit eine Veranstaltungseinladung außerhalb von Facebook erhalten?

 

PR-Menschen sind also echte Überflieger, immer up-to-date, auf Zack, gut organisiert, modern bla bla bla…. Soweit so gut. Aber wer ist nun eigentlich für eine Tätigkeit in der PR-Branche geeignet? Im Grunde ist die Antwort ganz einfach:

Ihnen sind Begriffe wie Activity Report, Advertorial, Analyst Relations, Backlink, Best Practice, Boilerplate, Clipping, CMS, Corporate Design, Corporate Identity, Ghost Writing, Issues Management, Lead Agency, Lobbying, Road Show und White Paper keine Fremdworte? Herzlichen Glückwunsch, dann sind SIE ein echter PR-Profi!

 

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