PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Author: Julia

Energie besteht aus eingemachten Feigen mit Mandeln

Bei jeder neuen Ausgabe von Energie KOMPAKT und Der Immobilien Verwalter stehe ich früher oder später vor einer kreativen Herausforderung: Bildrecherche. Für einige Beiträge muss passendes Bildmaterial gefunden werden – gar nicht so einfach bei so speziellen Themen, wie sie in den Magazinen vorkommen können. Nehmen wir als Beispiel die Online-Bilddatendank www.pixelio.de: Insgesamt gibt es dort fast eine halbe Million Bilder, das kann doch also nicht zu schwer sein, oder?

Bei manchen Begriffen ist er wirklich einfach, zum Beispiel bei Solarenergie:

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Foto: Uwe Schlick  / pixelio.de                                  Foto: Joerg Trampert  / pixelio.de

 

Ein paar schöne Sonnenbilder, Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen unterstützen die Beiträge einfach, aber effektiv.

Rund eine halbe Million Bilder – das bedeutet neben viel Auswahl allerdings auch viel Zeitaufwand beim Suchen. Kostprobe gefällig?

Hier die ersten 5 Ergebnisse zum Stichwort Energie:

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Foto: twinlili  / pixelio.de                                                       Foto: heige illus  / pixelio.de

 

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Foto: heige illus  / pixelio.de                                                 Foto: heige illus  / pixelio.de

 

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Foto: detlef menzel  / pixelio.de

 

Einmachgläser, süße Schweinchen, eine wunderschöne Landschaft – eigentlich ganz unterhaltsam, doch bei über 3.000 Suchergebnissen kann man sich vorstellen, von wie vielen Bildern man „unterhalten“ wird, bis genau das erscheint, was man sich vorgestellt hat.

Beim Thema Immobilien geht es so weiter. Passende Bilder zum Thema Baustelle:

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Foto: Michael Raab  / pixelio.de                              Foto: Rudolpho Duba  / pixelio.de

 

Das lässt das Fachredakteurherz höher schlagen!

Probleme gibt es dann wieder beim Thema Feuchteschäden und Schimmel:

Vielleicht sollte man den Lesern mal ein bisschen Transferleistung zutrauen. Ich bezweifle allerdings, dass ich damit durchkomme… 😉

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Foto: günther gumhold  / pixelio.de                           Foto: Stefanie Raase  / pixelio.de

 

Sommer ade… Grüß dich, Sofa!

Feierabend-Radler im Biergarten, Grillen, Schwimmen, auf der Gartenliege entspannen und einfach draußen sein – leider ist es bald aber wieder so weit, der Sommer neigt sich dem Ende zu und wir müssen wieder andere Beschäftigungen finden, mit denen wir uns den Feierabend versüßen. Doch lange müssen wir nicht grübeln und erinnern uns zurück, wie wir es uns in den kalten Jahreszeiten (für mich persönlich gehören dazu Herbst, Winter UND Frühling) auf dem Sofa gemütlich gemacht haben. Über den Sommer vielleicht etwas verstaubt, aber hoffentlich noch funktionstauglich: Das Fernsehgerät. Nach einer qualitativen Befragungsrunde durch die Agentur kristallisierte sich heraus, dass ausnahmslos alle KollegInnen mehr oder minder zur heutzutage nicht seltenen Kategorie der Serienjunkies gehören. Trotzdem sind die Gewohnheiten verschieden und so bin ich einfach so frei und stecke meine Kollegen in die von mir konfigurierten Schubladen (wobei der ein oder andere auch vielfältig ist und die Ehre hat, sich zeitgleich in zwei Schubladen aufhalten zu dürfen 😉 ):

  • Die Sendertreuen

Bei Katrin und Jeannette sind nur 3 Tasten auf der Fernbedienung abgenutzt: Der An-/Ausschalter und die Knöpfe für RTL und Sixx. So sind beide bekennende GZSZ-Fans und schauen sonst einfach gerne Wiederholungen von Serien wie Sex & The City, Desperate Housewives oder Bones.

Zitat: „Da kommen einfach so viele Folgen auf einmal!“

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  • Die Bingewatcher (zu deutsch: Marathonkucker)

Boris, Christina, Jens, Janina, Susi und ich sind immer gern auf der Suche nach spannenden Serien und verbringen auch so manche Mittagspause damit, uns auf den neuesten Stand zu bringen und gegenseitig Empfehlungen auszuprechen. Hat uns erst einmal das Serienfieber gepackt, wird lieber auch öfter mal der Haushalt vernachlässigt, damit man auch abends noch vier Folgen Game of Thrones schafft. Zu den tauglichen Bingewatching-Serien gehören außerdem unter anderem House of Cards oder Breaking Bad. Und so freuen wir uns vor allem auch auf die Saison 2015/2016, denn sobald die neuen Staffeln von The Walking Dead, Game of Thrones, Sherlock oder The Big Bang Theory ausgestrahlt werden, laufen die Streamingdienste heiß und für ein paar Wochen sind die Winterabende gerettet!

Zitat: „Nein, nicht spoilern! Ich hab gestern nur zwei Folgen geschafft!“

 

  • Die Gezielt-Einschalter

Vereinzelt gibt es aber auch bei uns noch traditionelle Serienkucker wie Benni und Hannes, die sich die wichtigen Sendetermine rot im Kalender anstreichen und pünktlich vor dem TV sitzen um bei Homeland oder The Big Bang Theory up to date zu sein. Durch teilweise unpassend terminierte Sendetermine kann es nur leider bei dieser Art des Seriengenusses passieren, dass man die ein oder andere Folge verpasst.

Zitat: „Sind da auch selber schuld, wenn die meinen, die müssen da erst um 11 `ne Folge bringen…“

 

  • Die DVD-Leiher

Oder besser gesagt: die DVD-LeiherIN, denn zu dieser Kategorie passt bei uns nur Hanna. Sie leiht sich regelmäßig Serienboxen bei Verwandten und Freunden aus und läuft so aber auch oft in Gefahr vom Serienfieber gepackt zu werden und abendelang auf dem Sofa zu liegen, bis die Staffel Big Bang Theory durchgekuckt ist.

Zitat: „Aber 24 konnt ich nicht ganz durchschauen, das wird ja soo blöd!“

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  • Die Zapper

In diese Schublade passt wohl mehr oder weniger jeder, aber bekennende Zapper sind bei uns Benni und Susi. Der Begriff „Zapper“ muss in diesem Falle aber etwas abgeschwächt werden. Zwar wird zu einem beliebigen Zeitpunkt eingeschalten, aber gewisse Sender werden zu gewissen Zeiten vorgezogen, sodass Benni und Susi oft bei Pro7 landen, um Folgen von Serien anzuschauen, die man zwar schon oft gesehen hat, aber die immer wieder unterhaltsam sind.

Zitat: „Simpsons hab ich zwar schon fünf bis sechs Mal durch, aber das geht immer!“

Schubladendenken abgeschlossen, sehr schön. Im Endeffekt verfolgen wir doch aber alle das gleiche Ziel: Gut unterhalten zu werden oder auch „einschalten, um abzuschalten“. Solange es aber draußen noch angenehm ist, genieße ich Feierabend für Feierabend die Wonne der Sonne. Trotzdem – um für die unangenehmere Hälfte des Jahres gewappnet zu sein, ist es gut zu wissen, dass man KollegInnen mit ausgeprägtem Seriengeschmack hat :)

 

Eine allzu außergewöhnliche Aneinanderreihung andersartiger Artgenossen

Morgens früh um 8
Jens hat schon Kaffee gemacht
Janina, die ist auch schon da
füllt Schokolade auf, wie wunderbar

Morgens früh um 9
kommt auch der Letzte noch herein
mit Ach und Krach
wurde Hannes also auch noch wach

Beim Mitarbeitermeeting um 10
kommen manchem schon kreative Ideen
euphorisch erzählt Rainer von allerlei Aufgaben
und lobt, was wir nicht alles so drauf haben

Um 11 macht Hanna schon die Runde
und verbreitet froh die Kunde
dass sie nun Mittagessen bestellt
und sammelt fleißig ein das Geld

Um 12 versammelt man sich in der Mitte
verspeist Nudeln, Salat, Wrap und Cremeschnitte
Susi und Christina planen schon die freien Tage
ermitteln Stuttgarts Partylage

Um 1 sitzen alle wieder an ihrem PC
Texte schreiben, layouten, managen etc
aus dem Damenzimmer schallt lautes Gelächter
Anja, Katrin und Jeannette als Gute-Laune-Verfechter

Um 2 schneit Michi noch hinein
„Guten Morgen Kinderlein!“
schallt es durch die Büros
doch bald muss sie schon wieder los

Dann um 3 ein kleines Mittagsloch
noch einmal literweise Kaffee gekocht
Eis wird gegessen, ein bisschen gelacht
und sich wieder an die Arbeit gemacht

Im Herrenzimmer wird es laut um 4
entweder geht es um Fußball oder Bier
Benni und Boris diskutieren volle Pulle
FCK, VfB, Augustiner oder doch lieber Wulle?

Um 5 herrscht Aufbruchstimmung allgemein
so ruft man „Schönen Feierabend!“ in jedes Büro hinein
manch einer redet von Parodie
doch das ist unser Tag in der PresseCompany

Julia Blog 2

Foto: www.JenaFoto24.de  / pixelio.de

Irgendwas mit Medien

julia

„Achso, nur was mit Medien, ich dachte du studierst richtig…“, „Und was macht man dann damit so?“, „Ahja, du kannst ja nach dem Studium auch ein, zwei Praktika machen und erst mal Kinder kriegen…“ – diese und ähnliche Aussagen musste ich mir oft anhören, wenn meine Bekannten und Verwandten nach meiner Studienwahl fragten. Würde ich jetzt noch einmal nachhaken, ob sie sich an den Namen meines Studiengangs erinnern könnten, würde die Mehrheit wohl antworten: „Das war doch irgendwas mit Medien…“. Genauer gesagt war es der Bachelorstudiengang Kultur- und Medienbildung, nun seit schon fast einem Jahr abgeschlossen.

Um ehrlich zu sein, konnte ich die Frage „Und was macht man dann damit so?“ selbst nicht hundertprozentig beantworten. Der Grund war aber nicht, dass man nach dieser Ausbildung nichts machen kann, sondern eher, dass die Möglichkeiten quasi unzählbar sind. Zugegeben, hätte ich beispielsweise BWL, Jura, auf Lehramt oder Maschinenbau studiert – in den Augen einiger meiner Verwandten „ebbes gscheids“ – dann müsste ich mir nicht ständig vorwerfen lassen, eine „schwammige“ Zukunft zu haben. Aber ich frage mich: Wer sagt denn, dass es schlechter ist, nach dem Studium erst einmal seinen Platz in der Berufswelt zu finden? Außerdem – und das obwohl ich der „Generation Praktikum“ angehöre – kann ich doch behaupten, ganz gut in der Berufswelt angekommen und das dann doch ohne Praktikum (wie einige meiner KommilitonInnen im Übrigen auch).

Seit September absolviere ich in der PresseCompany ein Volontariat als Redakteurin und bin im Corporate Publishing-Bereich für zwei Fachmagazine verantwortlich. Seither habe ich mein „Irgendwas mit Medien-Dingens“ erweitern und ausbauen dürfen, indem ich jeden Tag etwas Neues dazulerne. Ich bin mir sicher mit meiner Ausbildungswahl doch „ebbes gscheids“ erreicht zu haben – und das Gott sein Dank ohne BWL. Trotzdem kann ich mich nach meinem Volontariat immer noch weiterentwickeln und mir diese Medienwelt vielleicht auch von einer anderen Seite anschauen. Mein Fazit also: Mir ist der Einstieg in die Berufswelt trotz (und Dank!) meines Studiums der Kultur- und Medienbildung gelungen und ich bin bei der PresseCompany richtig angekommen.

Übrigens bin ich hier nicht mal die Ausnahme: Janina, Bürokumpanin und Volontärin für PR, hat einen ähnlichen Weg hinter sich. Was sie studiert hat? Ach, irgendwas mit Medien…

 

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