PresseCompany Blog

Kommunikationsagentur aus Stuttgart

Author: Hanna

Weihnachten in der Redaktion

Oh du schöne, besinnliche Vorweihnachtszeit! Telefongeläut von fern und nah, Weihnachtsfeiern-Hopping, was-will-denn-der-jetzt-noch-drei-Tage-vor-dem-Urlaub, Glühweinkater, Geschenke-Jagd, gebrannte Mandeln-Überdosis, alles-noch-schnell-fertig-kriegen, stundenlang im Nieselregen am Bratwürschtel-Stand stehen, den Schnupfen gerade noch in den Griff gekriegt, Schreibtisch aufgeräumt und dann das:

„Wie sieht es denn mit unserem nächsten Blogbeitrag aus?“, flötet es engelsgleich aus dem Nachbarbüro.

Jessas!

Kurzes Herzrasen, ein herzhafter Biss in meinen Elisen-Lebkuchen des Tages, dann wage ich den Blick ins kalte Auge der Realität: Das wird ein Lorem ipsum. Ein Blindtext.

Mal sehen ob´s überhaupt einer merkt.

Blindtexte verhalten sich im Übrigen durchaus analog zu Lebkuchen. Es gibt den allseits beliebten Klassiker und darüber hinaus unzählige verschiedene Sorten für jeden Geschmack.

Probieren wir zuerst den Klassiker:

“Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus. Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim.”

Kommt Ihnen das bekannt vor? Haben Sie diese Zeilen schon einmal in einer Anzeige oder einem Magazin gelesen? Keine Sorge, das ist kein lateinisches Zitat. Hier ist einfach der Texter über dem Text und seinem Glühwein weggedämmert. Oder die Grafik wurde vom ätherischen Weihnachtsgesäusel im Radio außer Gefecht gesetzt.

Und weil doch Weihnachten ist, bekommt ihr noch einen Cupcake Lorem ipsum mit ganz viel Liebe zu naschen:

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Nicht weihnachtlich genug? Dann probieren wir es damit:

„Weihnachten ipsum dolor sit amet stille Nacht Schlittenfahrt facilisi. Hallelujah dolore rebum dignissim molestie voluptua. Minim oh du Fröhliche, aliquam. Krippenspiel duo Kling Glöckchen clita quod et Weihnachtsgans, soluta dolores. Accusam possim Excepteur, eos Christmette dolore ipsum. Tannenbaum, Oh tannenbaum, Lametta magna ullamcorper sanctus ut wisi. Et esse Plätzchen culpa erat mi.“

Für Hipster gibt’s den Hipster-Ipsum:

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Für Gangster gibts den Gangster-Ipsum:

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Und für alle Bayern und Exilbayern gibts den Bayern-Ipsum:

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Puh! Das hätten wir im Kasten. 3700 Zeichen in 15 Minuten.

Dann kann Weihnachten ja kommen!

Stuttgart-Bashing – der Klassiker

Ein gutes dreiviertel Jahr ist es her, dass ich meinen bayerischen Schafkopf-Spezis und Bergsteigerfreunden bei Radi, Brezn und einer zünftigen Halben den Entschluss verkündet habe, von Augsburg nach Stuttgart rüberzumachen.

„Ja Himmisakra, Bierdimpfibazi, Deifi do scheichst di!“ maulten die Damen im Chor und unser weiß-blauer Himmel verfinsterte sich für einen Moment.

Postwendend bekam ich folgenden Witz zu hören:

„Ein Preuße, ein Bayer und ein Schwabe sitzen beisammen und trinken Bier. Da fliegt eine Fliege in das Bier des Preußen. Der Preuße verzieht sein Gesicht und schüttet das ganze Bier weg. Als nächstes fliegt eine Fliege in das Bier des Bayern. Der trinkt einen Schluck mit Fliege, spuckt sie aus und trinkt sein Bier weiter, ohne mit der Wimper zu zucken. Schließlich landet eine dritte Fliege im Bier des Schwaben. Dieser fasst die Fliege vorsichtig an den Flügelchen, fischt die sie aus dem Bier und faucht sie an: ‚Na los du Halbseggl, spucks wieder aus!‘“

Damit war also der vorurteilsschwere Erwartungshorizont skizziert, mit dem ich argwöhnisch meiner Zukunft in Stuttgart entgegenblickte.

Wenig später, bei meinem ersten Besuch in der Schwabenmetropole, war dann gerade Wasen. So schlimm wird es nicht werden, beruhigte ich mich: Hier fahren die Mitbürgerinnen und Mitbürger in Dirndl und Lederhosen U-Bahn. Ganz wia Dahoam. Außerdem liegt Augsburg weder in Oberbayern noch in Niederbayern sondern in Bayrisch-Schwaben… so unüberwindlich groß kann die Kluft ja gar nicht sein. Aber, Sie ahnen es: falsch gedacht. Und einige Monate nach meinem Abschied von Augsburg ist die unvermeidliche, die unumgängliche, die obligatorische, die zum guten Ton gehörende, die für jeden Neu-Stuttgarter – der guten Sitten wegen – verpflichtende Stuttgart-Bashing-Runde so langsam überfällig.

Na oiso! Samma´s:

Die Kehrwoche! Der Dialekt! Die Maultäschle! Die kafkaesken Betonwüsten! Die Häuslebauer! Die Sparsamkeit! Der Smog im Kessel! Die Wohnungsnot! Die schwäbische Alb: Früh übt sich, was ein ausgewachsener Berg werden will…!

Nachdem die gnadenlosen Klassiker unter den Stuttgart-Ressentiments damit eiskalt abgehakt wären, wenden wir uns sogleich – und mit einer Prise Feingefühl – meinen ganz privaten Erfahrungen zu:

Ich (im Büro, auf Provokation aus) verkünde zu Mittag lautstark „An Guadn!“ – woraufhin mir meine Kollegin Michi strahlend und in makelloser hannoveranischer Hochlautung „einen guten Appetit“ wünscht. Wie ich bald zu meiner großen Freude entdecke, haben wir einen weiteren Exilaugsburger im Team. Hannes, der wissend nickt, wenn ich „Riegele“ sage. Aufatmen: Ich bin nicht allein. Und von Knausrigkeit keine Spur. Schokoladen-Sharing steht bei der PresseCompany auf der Tagesordnung.

Aber dann verabredet sich die Agentur zum gemeinsamen Frühjahrs-Wasen-Besuch. Beim Vorglühen im Büro ein paar Zwiefache und Gschtanzl anstimmen? Keine Chance. In Dirndl beziehungsweise Lederhosen erscheinen nur Katrin, unsere Eventmanagerin aus dem Rheinland, Chef Rainer und ich. Meine alteingesessenen Kollegen klären mich auf: Der Württemberger, der „echte“ Württemberger wohlgemerkt, beäugt misstrauisch die Bajuwarisierung des Wasens und ist der Lederhosen und Dirndl-Mode gegenüber kritisch eingestellt. „Mhm…“ denke ich halblaut und nippe verstohlen an meinem Trollinger.

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Im Bierzelt angekommen treiben mich gleich mehrere Frage um: Was zum Geier haben die Maultäschle neben dem Brathendl auf der Karte zu suchen? Und seit wann heißt die Brezn Brezel? Besteht ein irgendein Zusammenhang zwischen Gewandung und Feierlaune? Immerhin: die Band singt im besten Allgäuerisch und das Publikum tanzt auf den Tischen.

Trotzdem, ich werde langsam sauer:

Sobald man auf der Landstraße die Grenze von Bayern nach Baden-Württemberg überquert hat, gibt es in jedem Dorf mindestens zwei hinterrücks installierte Blitzer. Was bitteschön, ist Gottlieb Daimler gegen Jakob Fugger? Nichts als ein leise verpuffender Puuups in der Wirtschaftsgeschichte! Bildet sich dieser Killesberg allen Ernstes ein, gegen die Fuggerei anstinken zu können? Was sind das Äffle und das Pferdle gegen Jim Knopf und das Urmel aus dem Eis? Und warum bekommt ihr Stuttgarter es nicht hin, ein vernünftiges Sauerteigbrot zu backen? Mit einer dicken, würzigen Kruste und innen nicht labbrig? Ist das denn so schwer? Werde ich für den Rest meines Lebens durch die ganze Stadt rennen, um in der Hofpfisterei-Dependance Brot zu kaufen, das von München in aller Herrgottsfrüh herangekarrt wird? Des is doch deppert! Und wieso kennt hier keiner den Fredl Fesl, Koflgschroa, Gerhard Polt und die Biermösl Blosn?

Allerdings:

Die Blaskapellendichte in der Region Stuttgart ist mit der des Bayerischen Oberlands voll auf Augenhöhe und wer morgens um sieben Uhr durch den Schlossgarten läuft, trifft dort auf Grüppchen von Senioren mit Kriegsbemalung, die Parolen für oder gegen Stuttgart 21 skandieren. Yay! Der Rock n` Roll lebt! PresseCompany-Redakteurin Julia geht am Wochenende zum La Brass Banda Konzert (Sauber sog i. Es besteht Hoffnung). Stuttgart ist zugleich Vorreiter in Sachen Nostalgie und Emanzipation: Im Mineralbad Berg – inzwischen bin ich eine glühende Verehrerin der original schwäbischen Retro-Badekultur – gibt es einen aus einem Kilometer Umkreis frei einsehbaren FKK-Sonnenbalkon nur für Frauen. Die Männer haben keinen. Auf diesem illustren Balkon tummeln sich die „Bergianerinnen“ zwischen 18 und 98 Jahren und machen Politik. Anschließend wird ernst gebadet. In Stuttgart gibt es eine Mops-Statue und die einzige freilebende Gelbkopfamazonen-Population außerhalb Amerikas. Dinkelacker, Wulle und Stuttgarter Hofbräu finde ich gar nicht schlecht und es ist schon vorgekommen, dass ich am Wochenende mit knurrendem Magen auf der vergeblichen Suche nach frischen Maultäschle durch Augsburg gestromert bin. Vor unserer Stuttgarter Wohnung wurde ein Tatort gedreht. Wie cool ist das denn?

Jetzt aber Obacht! Es wird kompliziert, denn ich gebe zu: Eigentlich bin ich gar keine „echte“ Augsburgerin. Ich bin in Würzburg geboren. Würzburg liegt in Franken und Franken gehört bekanntlich nicht so richtig zu Bayern. Und um das Dilemma auf die Spitze zu treiben, rücke ich zähneknirschend mit der ganzen Wahrheit heraus: Ich bin nicht einmal eine „echte“ Fränkin. Die Hälfte meiner Familie kommt nämlich spätestens seit dem 30-jährigen Krieg aus einem Kaff bei Schwäbisch Gmünd. Gefühlt schon seit dem Paläolithikum, aber das ist nicht sicher belegt. Die Schweden oder die Häscher der protestantischen Union (oder wer auch immer) haben seinerzeit alle Dokumente verbrannt. Meine Mutter hat es als einzige aus diesem Clan geschafft, sich aus dem schwäbischen Hoheitsgebiet und dem Dunstkreis von Linsen und Spätzle nach Würzburg abzusetzen. Und schon nach einer halben Generation bin ich – meinen schwäbelnden Wurzeln völlig entfremdet – wieder da.

Heiligs Blechle!

Und so schließe ich mit den versöhnlichen Worten: Schduggi, i mog di! (Echt jetzt!) Lang lebe die Flädlesuppe!

Aber das lasse ich mir nicht nehmen:

Für den Gang zum Herbst-Wasen rufe ich offiziell zu Dirndl, Lederhosen und der Einstudierung mindestens eines seriösen Trinklieds auf!

Hannas Werbetext-Tutorial

“Good communication is as stimulating as black coffee, and just as hard to sleep after.” 

(Anne M. Lindbergh)

 

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Bild: Lupo  / pixelio.de

Begeben Sie sich mit mir auf die Suche nach dem Geheimnis stimulierender, sprich aktivierender Kommunikation. Um ehrlich zu sein: zwischendurch wird es auf unserer Suche ziemlich inaktiv. Sie werden zu Recht fragen: Wo ist hier das Abenteuer? Sie dürfen aber auf keinen Fall aufhören zu lesen. Sie kriegen Ihr Abenteuer. Wenn Sie es zwischendurch nicht mehr aushalten, scrollen Sie nicht runter, sondern rauf, lesen Sie das Kaffee-Zitat nochmal und dann lesen Sie genau da weiter, wo Sie zuvor keine Lust mehr hatten!

Zur Orientierung vorneweg ein wenig Theorie und ein Wegweiser durch meinen Blog:

Zur 360°- Kommunikation gehören Sprache, Bilder, Töne, Veranstaltungen, die Platzierung wohlüberlegter Botschaften und das Zusammenspiel dieser verschiedenen Komponenten.

Heute geht es um eine davon: die Sprache. Je nach Anlass, Medium und Zielgruppe verändert sich das Verhältnis von informativen und aktivierenden Elementen in den Texten professioneller Kommunikationsdienstleister. Lesen Sie im Folgenden vier Beispiele über die PresseCompany. Das erste Text-Beispiel hat den höchsten Informationsgehalt und das geringste Aktivierungspotenzial. Von Beispiel 1 bis zu Beispiel 4 steigt das Aktivierungspotenzial, während gleichzeitig der Informationsgehalt sinkt.

Beispiel 1: Der Informationstext

Die PresseCompany – Kommunikationsagentur in Stuttgart

Die PresseCompany ist eine unabhängige, inhabergeführte Kommunikationsagentur mit Sitz in Stuttgart. Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 ist sie stetig gewachsen und beschäftigt heute 20 feste und freie Mitarbeiter unter der Leitung des Geschäftsführers und alleinigen Gesellschafters Rainer Frick. Die Agentur konzentriert sich auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, erbringt jedoch auch Leistungen für Kunden aus anderen Branchen. Arbeitsschwerpunkte sind: Konzeption, Text, PR-Beratung, strategisches Marketing, (Web-)Design, Cross-Media-Planung, Eventmanagement, Networking, Dialogmarketing und Adressmanagement. Die PresseCompany betreibt zwei B2B-Internetportale und tritt als Herausgeber und Verleger von Fachmagazinen in Erscheinung. Wie Rainer Frick mitteilt, „ist es das Ziel der PresseCompany, ihre deutschlandweite Führungsposition als Kommunikationsagentur der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu behaupten und sich parallel in weiteren Branchen zu etablieren“.

www.pressecompany.de

Telefon: 0711/2388651

 

Nachdem Sie diesen Text gelesen haben fühlen Sie sich über die PresseCompany informiert, finden die PresseCompany eventuell interessant, verspüren aber keinen Impuls, etwas zu tun, stimmts?

Dann geh ich mir jetzt noch einen Kaffee holen und schreibe eine Pressemitteilung.

Beispiel 2: Die Pressemitteilung

Meine Pressemitteilung wird an verschiedene Fachmedien verschickt. Ich hoffe natürlich, dass die PM möglichst viele Redakteure dazu aktivieren kann, unser Thema (und damit die PresseCompany) für einen Artikel auszuwählen. Dazu gebe ich dem Text eine Struktur (Überschriften, Absätze), Antworten auf die W-Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum?), einen Vorspann, der das Wichtigste zusammenfasst und außerdem Nachrichtenfaktoren. (Das sind zum Beispiel: Nähe, Aktualität, Prominenz, Fortschritt, Human Interest, folgenschwere Dramatik, Konflikt, Kuriosität, Sex, Liebe). Für meine heutige PM reichen mir zwei Nachrichtenfaktoren: Nähe und Aktualität. Ich warne Sie: ein juristisches Thema, staubtrocken formuliert (mit Absicht). Aber an den einschlägigen Stellen, im sachlichen Ton vorgebracht und mit Nachrichtenfaktoren ausgerüstet wird es zu „Aktion!“ führen.

(Die folgende PM ist frei erfunden. Parallelen zu realen Ereignissen sind reiner Zufall.)

Unsicherheit durch neue Rechtslage

„Die Mietpreisbremse“ – Ratgeber für Vermieter

Ein von der Stuttgarter Kommunikationsagentur PresseCompany im Juni 2015 herausgegebener Ratgeber erläutert die wichtigsten Aspekte der Mietpreisbremse. Am 1. Juni 2015 ist das Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG) auf Bundesebene in Kraft getreten. In Baden-Württemberg wird die entsprechende Verordnung voraussichtlich im Herbst 2015 umgesetzt.

Die mit dem MietNovG einhergehenden Reformen sorgen Umfrageergebnissen zufolge bei Vermietern in Baden-Württemberg für Unsicherheit. 70 Prozent der Befragten befürchten rechtliche Komplikationen und finanzielle Einbußen. Nach dem Inkrafttreten der Mietpreisbremse dürfen Mieten bei einer Wiedervermietung in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt die ortsübliche Vergleichsmiete nur noch höchstens um zehn Prozent übersteigen. In Baden-Württemberg wurden bislang 68 Gemeinden und Städte als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt identifiziert, in denen die Mietpreisbremse zum Tragen kommen soll. Der neue Ratgeber der PresseCompany erklärt die Mietpreisbremse auf 30 Seiten in allgemein verständlicher Form. Anhand zahlreicher Fallbeispiele und Abbildungen werden die Neuerungen veranschaulicht und die in Zukunft erforderlichen Verfahrensweisen für Vermieter deutlich gemacht.

Die Printversion der Broschüre ist bei der PresseCompany erhältlich (2 Euro) oder als PDF kostenlos zum Download unter:

www.pressecompany.de

Telefon: 0711/2388651

Wohnungsmietvertrag
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de

Ich kann hier sogar – trotz der dürren Worte – einen Hauch von Konflikt und folgenschwerer Dramatik erahnen. Vielleicht kaufe ich den Ratgeber und schenke ihn meiner Vermieterin zum Auszug…

Ohhh, da fällt mir ein: Wir brauchen noch eine Einladung zum ImmobilienDinner für unseren Newsletter. Dazu benötige ich weitere Nachrichtenfaktoren (hier: Prominenz, Kuriosität), eine Handvoll Angeberwörter sowie Sinneseindrücke und Emotionen.

Beispiel 3: Der werbliche PR-Text

(Die folgende Einladung ist frei erfunden. Parallelen zu realen Ereignissen sind reiner Zufall.)

Die Jagd auf den weißen Immobilienhai

Einladung zum 25. PresseCompany ImmobilienDinner

Am 31. Juli 2015 veranstaltet die Stuttgarter Kommunikationsagentur PresseCompany zum 25. Mal ihr legendäres ImmobilienDinner. Zum Jubiläum der erfolgreichsten Veranstaltungsreihe ihrer Unternehmensgeschichte laden die Kommunikations-Profis um 19 Uhr in die Haifisch-Bar im Stuttgarter Westen.  

Im edlen Ambiente des Sternerestaurants werden Führungskräfte aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Abend verbringen.

Zum Aperitif erhalten alle Teilnehmer die Spiele-App „Die Jagd auf den weißen Immobilienhai“ für iPhone oder Android. Schärfen Sie Ihre Online-Harpune, gehen Sie mit der PresseCompany an Bord und machen Sie sich auf eine steife Brise und eisgekühlte Getränke gefasst. Auf unserer virtuellen Jagd wollen wir mit vereinten Kräften den weißen Immobilienhai besiegen. Im Anschluss erwartet Sie ein Buffet mit Sushi und Hákarleiner isländischen Spezialität aus dem fermentierten Fleisch des Grönlandhais.

Vorträge ausgewiesener Experten und eine Diskussionsrunde zur Landesbauordnung runden das Programm ab. Jeder Teilnehmer erhält von der PresseCompany ein ausführliches Skript mit den Thesen der Referenten. Zum Dessert üben wir bei einem Glas Portwein das  Knüpfen von Seemannsknoten. Denn mit jeder neu geknüpften Verbindung gewinnt unser Netz(-werk) an Stärke und Nachhaltigkeit.

Freuen Sie sich auf die bewährte Kombination aus Insider-Informationen, Entertainment und Kulinarik. Erleben Sie das 25. PresseCompany ImmobilienDinner und profitieren Sie von den Kontakten und der Fachkompetenz der PresseCompany. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmegebühr: 300 Euro pro Person. Anmeldungen unter:

www.pressecompany.de

Telefon: 0711/2388651

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Bild: w.r.wagner  / pixelio.de

Suchen Sie Ihre Angel? Planen Sie, Ihren Kindern zum Abendessen Fischstäbchen zu servieren? Haben Sie unsere Homepage angeklickt und die Anmeldung zum ImmobilienDinner abgeschickt?

Sie mögen keinen Fisch? Dann probieren wir es damit:

Beispiel 4: Der Werbetext

(Achtung: Reklame)

Spot on: The PresseCompany!

Wir denken nicht nur quer, sondern in alle Richtungen. Wir beherrschen die Dimensionen der 360°- Kommunikation und vollbringen die Quadratur des Kreises. Wir übersetzen Fachchinesisch in Hochdeutsch und Hochdeutsch in Slogan-Slang. Wir sind Journalisten, PR-Berater, Werbeleute, Verlagslektoren, Social-Media-Profis, Programmierer, Eventmanager, Designer, Texter, Redakteure, Vertriebler, Netzwerker, Cross-Media-Experten und Marketing-Strategen.

Unsere Kräfte bündeln wir in einer gemeinsamen Überzeugung:

Immobilien machen sexy.

Bei uns läuft die Mietpreisbremse heißer als die Bremse in deinem Sportwagen. Hausverwalter-Software finden wir aufregender als jede Spielkonsole. Sie sagen: High-Tech, wir sagen: Dachfenster. Sie sagen: Frischekick, wir sagen: Wohnraumlüftung. Ihr Duschkopf ist unser Topmodell. Wir führen durch 3D-Visualisierungen von Wohnwolkenkratzern und planen ein Event am Sehnsuchtsziel: dem Neubauquartier mit Blockheizkraftwerk. Wir feiern die Win-Win-Situation einer Contracting-Lösung und erheben Energieeffizienz zum Statussymbol.

Wir sind die Wortführer der Wohnungswirtschaft.

Sie führen ein exzellentes Unternehmen, haben das perfekte Produkt und brennen auf Erfolg? Dann lassen Sie Ihre Kunden das wissen. Kontaktieren Sie uns. Wir erklären der Welt, warum Sie die besten sind. Wir schreiben das Drehbuch für Ihre Show. Wir bauen Ihre Bühne, installieren die Scheinwerfer und zeigen Ihnen, wo der Lichtschalter ist.

www.pressecompany.de

Telefon: 0711/2388651

 

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Foto: Alexander Bartl  / pixelio.de

 

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Foto: FotoHiero  / pixelio.de

Sorry, ich muss weg … auf einmal habe ich 50 neue E-Mails in meinem Postfach und in der Agentur klingeln alle Telefone gleichzeitig. Bis zum nächsten Mal!

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Bild: Konstantin Gastmann  / pixelio.de

 

Fitness for your Magazine – Hannas Ironman-Redaktions-Workout

08:30
Doping (doppelter Espresso), lockeres Aufwärmtraining (Mails checken) und ein erster Blick auf mein neues Projekt: Das Modernisierungs Magazin.
Unser Ziel für heute: Sämtliche Artikel an den Layouter liefern.

 

08:45
Etappe 1: Die Qualifikationsrunde

Startschuss! Du springst ins kalte Wasser und kämpfst dich durch eine Flut von Pressemitteilungen. Zahllose Nachrichten konkurrieren um deine Aufmerksamkeit: Neue Produkte und Fachbücher, Energiesparmaßnahmen, Messetermine, Verbandsnews, Verordnungen, Bauprojekte, Dienstleistungen, Umsatzzahlen.

Jetzt dreht sich alles um die Frage: Welche Meldung schafft es ins Heft, welche fliegt raus? Wenn du dich freischwimmen willst, nimm deine Zielgruppe ins Visier: An allem, was Wohnungsunternehmer, Architekten, Planer, Ingenieure, Hausverwalter und Bauträger nicht interessiert, kraulst du locker vorbei.

Überschrift: Check. Vorspann: Check. Auswählen: Check. Verwerfen: Check.

10:55
Bringe deine Elektrolyte mit Butterbrezel und Latte Macchiato ins Gleichgewicht.

 

11:00
Etappe 2: Der Knochenjob

 Du strampelst durch die Pressemeldungen, die sich in Etappe 1 qualifiziert haben. Ein Schweißtropfen rinnt von deiner Stirn, während du dich über Berge von Worthülsen, Werbefloskeln und Wichtigtuerei quälst, um das herauszuarbeiten, was deine Leser haben wollen: die pure Information. Hier sind klare Ansagen gefragt: Lass Geschwurbel und Geschwafel fallen, dann kommst du besser voran.

13:00
Verspeise den Döner, den dir jemand vom Straßenrand aus zugeworfen hat.

13:30
Präventiv-Maßnahme gegen spontanes Mittagskoma: schwarzer Kaffee.

 

14:10
Etappe 3: Der Wettlauf mit der Zeit

Erst rennst du den Fotos für deine Artikel hinterher, dann rennst du den Copyright-Nachweisen für die Fotos für die Artikel hinterher. Dein Weg führt durch gefährliches Terrain: Giftige Kommata lauern hinter den Punkten gemeiner Parataxen. Orthographiefehler haben sich in wohlklingende Satz-Setzlinge geschlichen, die letzten Exemplare des vermeintlich ausgestorben Genitiv-Es sprießen im Hypotaxendickicht. Mentale Stärke ist das einzige, was dich hier wieder rausbringen kann. Du jagst und erledigst Superlative, Marketing-Namen in VERSALIEN, Schönfärbereien und Redundanzen – en passant selbstverständlich – denn: die Zeit rennt schneller als du.

16:30
Konzentriere dich und achte darauf, dass du nicht in den Unterzucker fällst: Du brauchst dringend einen Schokoriegel. Dazu Cappuccino.

16:35
Endspurt: schicke Texte und Bilder an den Layouter.

17:29
Die letzten Meldungen, die den Ironman durchgestanden haben, überqueren die Zielgerade. Die Druckerpresse läuft bereits warm.

18:30
Genieße Maultäschle und ein Viertele zum Feierabend.

Morgen erhöhen wir die Schlagzahl.

Nur knallharte Fakten schaffen es ins Modernisierungs Magazin.

Dafür sorge ich: die Redakteurin.

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